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Sachsen

Prozess um "Revolution Chemnitz" bald vor dem Abschluss

Die ersehnte "Revolution" fand zwar überwiegend im Chat statt. Dennoch müssen sich acht junge Rechtsextremisten dafür verantworten.

Das Oberlandesgericht in Dresden.
Das Oberlandesgericht in Dresden. © dpa/Sebastian Kahnert

Dresden. Beim Prozess gegen die rechtsextreme "Gruppe Chemnitz" könnte am Dienstag (ab 13.00) das erste Plädoyer gehalten werden. Sollten die Verteidiger der Angeklagten keine neuen Beweisanträge stellen, wäre am Oberlandesgericht Dresden die Generalbundesanwaltschaft mit ihrem Schlussvortrag an der Reihe. 

In dem Verfahren sind acht Männer im Alter von 22 bis 32 Jahren wegen Bildung einer terroristischen Vereinigung mit dem Namen "Revolution Chemnitz" angeklagt, fünf von ihnen zudem wegen schweren Landfriedensbruchs und einer auch wegen gefährlicher Körperverletzung. Sie stehen im Verdacht, einen Umsturz der demokratischen Ordnung mit Waffen geplant zu haben. Der Prozess läuft unter erhöhten Sicherheitsvorkehrungen. 

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Die Anklage attestiert den Beschuldigten eine nationalsozialistische Gesinnung. Auslöser für die Bildung der Gruppe soll der gewaltsame Tod eines Deutschen am Rande des Chemnitzer Stadtfestes Ende August 2018 gewesen sein. Danach kam es in der Stadt zu ausländerfeindlichen Ausschreitungen. (dpa)

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