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Kamenz: Übergriff an der Tankstelle

Bereits am vorigen Sonntag rückte die Polizei zu zwei Einsätzen an die Macherstraße aus. Dabei ging es um Körperverletzung und versuchten Raub.

Die Polizei rückte am vergangenen Sonntag zu zwei Einsätzen an die Kamenzer Macherstraße aus. Dabei ging es um Körperverletzung und versuchten Raub.
Die Polizei rückte am vergangenen Sonntag zu zwei Einsätzen an die Kamenzer Macherstraße aus. Dabei ging es um Körperverletzung und versuchten Raub. © Archiv/Friso Gentsch/dpa

Kamenz. Wie erst jetzt bekannt wurde, kam es am vergangenen Sonntag zu zwei Polizei-Einsätzen auf der Macherstraße in Kamenz im Bereich der Tankstelle. Spekuliert wurde darüber auch in sozialen Medien. Gerüchten zufolge soll es sich um eine Prügelei unter Bewohnern aus dem Asylbewerberheim an der Macherstraße gehandelt haben. 

Auf Nachfrage von Sächsische.de gab die zuständige Polizeidirektion in Görlitz jetzt Auskunft dazu. Gegen 2.30 Uhr hätten ein 25-jähriger Russe sowie ein 30-jähriger Landsmann offenbar einen jungen Mann an der Macherstraße mit einem Messer angegriffen und verletzt. „Die Polizei nahm die Ermittlungen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung auf“, erklärt Pressesprecherin Anja Leuschner.

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Kurz danach, gegen 3 Uhr, kam es in demselben Bereich an der Macherstraße offenbar zu einem versuchten Raub. Wieder seien die beiden Russen beteiligt gewesen. So hätten sie einen 24-Jährigen aufgefordert, seine Bassbox herauszugeben. Um der Forderung Nachdruck zu verleihen, hätten sie Schläge angedroht. Offenbar hielten sie dem Opfer auch ein Messer vor. Obwohl die beiden Russen das Opfer vermutlich schlugen, misslang die Tat.

Auch in dem Fall nahm die Polizei die Ermittlungen auf. Beide Opfer sind laut Polizei Bewohner des Asylbewerberheimes, einer der Täter ebenfalls. Sachschaden entstand nach jetzigem Erkenntnisstand der Polizei keiner. Die näheren Umstände und Hintergründe der Taten seien bislang ungeklärt. (SZ/ha)

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