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Radeberg

Punktlandung beim Pendler-Parkplatz

Anfang Juli verdoppelt sich die Kapazität am Radeberger Bahnhof. Verbesserungen gibt es auch für Radler.

Letzte Arbeiten am Fußweg neben dem neuen Pendlerparkplatz am Radeberger Bahnhof. David Beyer von der Firma der Firma Steinsetz und Straßenbau Jens Hausdorf ordnet die Pflastersteine.
Letzte Arbeiten am Fußweg neben dem neuen Pendlerparkplatz am Radeberger Bahnhof. David Beyer von der Firma der Firma Steinsetz und Straßenbau Jens Hausdorf ordnet die Pflastersteine. © Steffen Unger

Radeberg. Fast auf den Tag genau werden die Bauleute beim neuen P+R-Parkplatz am Radeberger Bahnhof hinlegen. Ursprünglich war die Fertigstellung für Ende Juni geplant. Jetzt dauert es wenige Tage länger.

„Die Firmen haben den Zeitplan gut eingehalten. Die Freigabe wird Anfang Juli erfolgen, aller Voraussicht nach am Freitag, dem 5. Juli. Ich hoffe nicht, dass bis zu dem Termin, gewissermaßen auf den letzten Metern noch Verzögerungen auftreten. Mit großer Wahrscheinlichkeit werden die zusätzlichen Stellflächen am Montag, dem 8. Juli zur Verfügung stehen“, sagt Stadtsprecher Jürgen Wähnert. Die Arbeiten hatten im Oktober vergangenen Jahres begonnen.

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Auf einen Schlag verdoppelt sich dann die Zahl der Parkplätze von derzeit einhundert Stück auf dann 206. Es gibt zusätzliche Behindertenplätze, sowie eine Aufladestationen für Elektro-Autos. Ein Wunsch vieler Autofahrer, eine Ausfahrt in Richtung Rathenaustraße, also nach „hinten“wird es nicht geben. Einzige Zu- und Abfahrt bleibt die von der Bahnhofstraße aus. Zur Rathenaustraße wird es nur eine Verbindung für Radfahrer und Fußgänger geben. Insgesamt soll das Vorhaben knapp eine Million Euro kosten. Der Freistaat steuert mehr als die Hälfte der Investitionssumme bei. – Nicht nur für Autofahrer verbessern sich die Bedingungen am Bahnhof. Neben den herkömmlichen Radständern wurde eine Fahrradbox aufgestellt. Hier können Radler gegen Gebühr ihre Drahtesel sicher einstellen. Für jedes Fahrrad kann eine stabile Box angemietet werden. Der Zugangscode wird über das Handy angefordert. Auch die Bezahlung erfolgt über Mobilfunk. Für Autofahrer gibt es ebenfalls einen neuen Service. Auf den einzelnen Stellflächen sind Sensoren angebracht. Sie zeigen an, ob Stellflächen frei sind oder nicht. Die Daten werden an den Verkehrsverbund Oberelbe (VVO übertragen und auf der Internetseite des VVO oder auf der Handy-App angezeigt. „Damit sehen die Fahrgäste, ob es dort noch freie Plätze gibt“, sagt VVO-Sprecher Christian Schlemper. Nach seinen Angaben werden die neuen Parkplätze im Laufe des Sommers ebenfalls mit den Sensoren ausgestattet.

Der P+R Parkplatz mit seinen einhundert Plätzen hatte der Verkehrsverbund gemeinsam mit der Stadt Radeberg und dem Landkreis 1998 gebaut. Runde 1,8 Millionen Euro waren damals in das Projekt geflossen. Die Anlage erwies sich aber schnell als zu klein. Deshalb jetzt die  Verdopplung der Stellflächen.

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