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Pyramide dreht sich wieder

Die Leisniger haben ihre Pyramide in Gang gebracht. Auch das Schmuddelwetter hielt sie nicht davon ab.

Von Frank Klinger

Für die Kinder war es ein schöner, aber anstrengender Tag. Viele von ihnen waren schon am Nachmittag beim Stollenfest in der Burgbäckerei und buken dort Plätzchen. Dann ging es mit der Musik des Spielmannszuges Dürrweitzschen im Schein der Fackeln über den Markt zum Stadtgut, um dort die Pyramide anzuschieben. Dabei war auch Thomas Allstedt mit seiner Tochter Stelle. „Ich habe heute schon Kekse gebacken“, erzählte Stelle, „und jetzt warte ich, was der Weihnachtsmann so bringt.“

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Auch Familie Güldner/Uhlmann war mit Tochter Julie zum Stadtgut gekommen und genoss die vorweihnachtliche Atmosphäre, auch wenn es regnete. „Das macht nichts, da müssen wir durch“, meinten sie, und Julie sorgte für Erheiterung, als sie eindeutig feststellte, dass sie noch nicht auf den Weihnachtsmann warte, weil vorher noch der Nikolaus kommt.

Noch vor dem Nikolaus war jedoch Leisnigs Bürgermeister Tobias Goth an der Reihe, der die Weihnachtszeit eröffnete und dann frei nach dem Motto „Ihr Kinderlein kommet“ nach Helfern rief.

Gemeinsam zog man dann am Seil, und erst nachdem weitere Kinder dazustießen, schaffte man es, die Pyramide in Bewegung zu bringen. Als dann die Lichter an der Pyramide erstrahlten, gab es große Freude.

„Langsam wird es mit der Weihnachtsstimmung“, meinte auch Werner Hynitzsch. „Als Leisniger ist man immer dabei, es gehört sich einfach, dass man hier ist“.

Aber nicht nur Leisniger waren gekommen, als die Pyramide zum nun schon 16. Mal angeschoben wurde. Friedegard und Peter Buschmann hatten ihren Enkel Tim aus Leipzig zu Gast und verbrachten einen schönen Tag mit ihm.