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Radeberger bei DSDS

Musikproduzent Alex B. war mit Sängerin Judith im Studio. Die ist keine Unbekannte.

Von Jens Fritzsche

Am Sonnabend wird er Dieter Bohlen ganz nah sein. Wenn alles klappt, sitzt er nämlich gleich in der ersten Zuschauerreihe hinter dem Jury-Pult in Deutschlands wohl bekanntester Fernseh-Casting-Show „Deutschland sucht den Superstar – DSDS“, in der „Pop-Titan“ Bohlen als Jury-Chef seit Jahren mit boshaft-frechen Sprüchen glänzt. Und Alexander Bormann – der bekannte Radeberger Musikproduzent – wird nun also live dabei sein.

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Und das nicht allein, denn er fährt gemeinsam mit Judith Burmeister zur TV-Show. Sie war dort schon einmal vor zehn Jahren – und das nicht wie diesmal vor, sondern damals auf der Bühne. Denn die Berlinerin gehörte zu den Finalisten der Show. Nun „bastelt“ sie gemeinsam mit dem Radeberger Alexander Bormann an der Fortsetzung ihrer Karriere als Sängerin. Vor einem Jahr startete ihre erste gemeinsame Produktion „What could be better“. Und das richtig erfolgreich, freut sich der Radeberger, der besser unter seinem Künstlernamen Alex B. bekannt ist. „Wir waren in den Top 30 der deutschen Dance-Charts“, sagt er durchaus ein wenig stolz. Zudem hat es das Erstlingswerk in zahlreiche Radiosender geschafft –  und schon am ersten Tag, als das zum Lied gehörende Video auf dem Internet-Kanal Youtube lief, „hatten wir innerhalb von 24 Stunden gleich 300 Klicks“, denkt Alex B. zurück. Und fügt gleich augenzwinkernd an, „am Reichwerden arbeiten wir aber noch …“

Ende des Monats kommt nun die zweite gemeinsame Produktion auf den Markt – „Sound of summer“. Mitte Februar waren Alex B. und Judith Burmeister dafür zum Video-Dreh auf Mallorca. „Und es war mal wieder richtig kalt –  offenbar haben wir in Sachen Wetter nicht so ein tolles Händchen“, räumt der Radeberger ein. Denn schon beim Dreh des ersten Videos – damals an der Ostsee – waren die Temperaturen ziemlich in den Keller gerauscht. „Aber im Video wird das nicht zu sehen sein – dort ist Sommer!“, verspricht er. Zu sehen ist das Ganze ab 24. April bei Youtube.

Von ihrem Ausflug am kommenden Sonnabend zu „DSDS“ versprechen sich die beiden übrigens eine Menge. „Judith will ein paar alte Kontakte auffrischen und überhaupt mal wieder schauen, was sich so bei der Show verändert hat“, beschreibt Alex B. – und hofft, „vielleicht auch ein paar neue, wichtige Kontakte zu knüpfen“. Denn das gemeinsame Musik-Projekt, ist er überzeugt, habe das Zeug zum Erfolg. „Man braucht dazu aber eben auch die richtigen Leute, die im richtigen Moment, die richtige Tür öffnen“, macht er klar.

Dass die beiden dabei zusammen arbeiten, ist einem spannenden Zufall geschuldet. Denn als Alexander Bormann vor einiger Zeit mal im Ungarn-Urlaub in einer Karaokebar saß, hatte er plötzlich die Stimme einer jungen Sängerin gehört, die ihn sofort berührte. „Ich hab‘ gedacht, das ist der absolute Hammer, die kann ja richtig singen!“, erzählt er. Und er bekam mit, dass die junge Frau aus Deutschland stammt. Die Sache begann ihn zu interessieren, er erkundigte sich bei Freunden, wer diese Sängerin da eigentlich sei. „Und die haben mich dann mit großen Augen angeschaut und verwundert gefragt: Was, du kennst die nicht?“ Nein, er kannte sie nicht. Denn damals hatte er sich noch nicht wirklich für Dieter Bohlens DSDS interessiert. Das aber hat sich nun gründlich geändert!

Alex B. & Judith mit ihrem Erstlingswerk „What could be better“ gibt’s auf www.youtube.de