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Radebeul

Radebeul und Coswig reden über Bauhof

Stadträte fragen nach und interessieren sich für das Modell aus der Nachbarstadt.

Radebeul denkt über einen eigenen Bauhof nach, der dann unter anderem für den Winterdienst in der Stadt zuständig wäre.
Radebeul denkt über einen eigenen Bauhof nach, der dann unter anderem für den Winterdienst in der Stadt zuständig wäre. © Symbolbild: Markus Scholz/dpa

Radebeul/Coswig. Wie wäre es denn, wenn Radebeul sich einen eigenen Bauhof zulegen würde? Aufgaben und Arbeit gibt es genug. Das fragt beispielsweise Linken-Stadträtin Ilka Petzold an.

In Coswig hat sich in den vergangenen Jahren gezeigt, dass der stadteigene Bauhof mit seinen Mitarbeitern sehr schnell auf auch aktuelle Aufgaben reagieren kann. Das betrifft Verkehrsschilder, den Winterdienst und auch Aufbauten bei Stadtfesten und Märkten. In Radebeul werden die üblichen Aufgaben für einen Bauhof meist an die hier ansässige Firma Neru in der Gartenstraße oder beim Winterdienst zusätzlich noch an die Transportfirma Hasse vergeben.

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Erste Zusammenarbeit beider Städte gibt es im Zusammenschluss der beiden Wasser- und Abwasserbetriebe, die seit über einem Jahr erfolgreich agieren. Auch im Ordnungsamt – beim Blitzen – handeln beide Städte gemeinsam. Zusammen haben Coswig und Radebeul schon eine Gleichstellungsbeauftragte.

Offenbar gibt es im Hintergrund zwischen den Stadtverwaltungen ebenfalls Bestrebungen, die Idee eines gemeinsamen Bauhofes aufzugreifen. Jedenfalls sagte Radebeuls Oberbürgermeister Bert Wendsche (parteilos), dass es erste Gespräche mit Coswig gibt. Dabei werde besprochen, wie die Zusammenarbeit funktionieren könnte.