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Radebeuler Maler Dieter Fuchs stellt in der Friedenskirche aus

Aquarelle und Ölbilder mit maritimen Motiven auch von der Elbe sind zu sehen.

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Gerade wurde in der Radebeuler Friedenskirche, Altkötzschenbroda 40, eine Ausstellung mit Arbeiten des Radebeuler Malers Dieter J. Fuchs eröffnet, die ihren Schwerpunkt im maritimen Bereich hat. Die Schau umfasst einen recht großen Zeitraum. Aus dem Jahr 1959 datiert beispielsweise das älteste Bild der Exposition, dass die Fähre in Dresden-Pieschen zeigt. Mit einer Umgebung, wie es dort längst nicht mehr aussieht. Gerade mal ein Jahr alt ist das jüngste Bild, auf dem man an Land gezogene Boote am Achterwasser entdeckt.

Kleinformatige Arbeiten in Aquarell- oder Temperafarben verzieren die Säulen der Kirche. Großformatigere dagegen hängen im hinteren Bereich der Kirche und im Aufgang zu den Emporen. Darunter zahlreiche in Öl- und Acryl gemalte Bilder. Wie beispielsweise der Blick auf die Gierseilfähre in Wehlen. Oder der auf den Fähranleger in Dresden Laubegast. Die Häfen von Pirna, Pieschen oder Magdeburg hat er gemalt. Und selbst der Balaton in Ungarn fehlt nicht.

Dieter J. Fuchs – der vor wenigen Wochen seinen 80. Geburtstag feierte – ist zwar ein im Hechtviertel gebürtiger Dresdner, verbrachte aber den größten Teil seines Lebens in Radebeul. Das hing mit seinem Beruf zusammen; er studierte in den 1950er Jahren an der TU Dresden und schloss mit einem Diplom im Maschinenbau ab. 1954 zog er nach Radebeul und arbeitet hier bis zu seiner Pensionierung im AWD. Und über den dortigen Mal- und Zeichenzirkel gelang ihm der Einstieg in den bildkünstlerischen Bereich, den er schließlich mit dem Ende seiner Berufstätigkeit ganz zum Mittelpunkt seines Lebens machte. Mit sichtbarem Erfolg, was die Ausstellung deutlich macht.

Noch bis zum Oktober sind die Arbeiten von Dieter J. Fuchs in der Friedenskirche zu sehen. Besuchen kann man die Schau täglich von 10 bis 18 Uhr.W. Zimmermann