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Radebeuls OB dankt Bürgerinitiative

Radebeul. Radebeuls Oberbürgermeister Bert Wendsche (parteilos) hat gestern allen Bürgern und besonders der Bürgerinitiative, die um den Erhalt der Geburtsklinik im Krankenhaus der Elblandkliniken gekämpft haben, gedankt.

Radebeul. Radebeuls Oberbürgermeister Bert Wendsche (parteilos) hat gestern allen Bürgern und besonders der Bürgerinitiative, die um den Erhalt der Geburtsklinik im Krankenhaus der Elblandkliniken gekämpft haben, gedankt. Der Verwaltungsausschuss des Kreistages hat vor dem Wochenende die Petition „Gegen die Schließung der Geburtsstation Radebeul“ zurückgewiesen. Die Klinik soll Ende des Jahres geschlossen werden, weil sie nicht wirtschaftlich ist. Wendsche sagt, die Enttäuschung sei groß, da sich die Verantwortlichen im Landkreis leider auch nicht auf den städtischen Kompromissvorschlag für ein Ein-Jahres-Schließungsmoratorium eingelassen haben. Dies hätte die notwendige Zeit gegeben, über Alternativen und Klinikkonzepte zu beraten. Die vielen Reaktionen aus der Bürgerschaft seien ein herausragendes Beispiel für eine lebendige Bürgergesellschaft. Großer Respekt gebühre nicht zuletzt auch den Fraktionen des Radebeuler Stadtrates, die – mit Ausnahme der SPD-Fraktion – das Anliegen couragiert unterstützt haben. Ernüchtert sei Wendsche, dass während der gesamten Zeit nicht einer der politisch und medizinisch Verantwortlichen es für nötig erachtete, mit den Protestierenden ins Gespräch zu kommen. Obendrein habe in der entscheidenden Sitzung zur Ablehnung der Petition einer der maßgeblichen Schließungsbefürworter den mittlerweile über 14 000 Unterstützern der Petition gar Populismus vorgeworfen. (SZ/per)

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