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Radebeuls Stadtwehrleiter ist erneut Roland Fährmann

73 Kameraden wählten am Wochenende in der Wache Kötzschenbroda eine neue Wehrleitung. Nächstes Ziel ist der Bau einer Wache in Ost.

Von Peter Redlich

Die neuen Feuerwehrchefs von Radebeul sind die alten: Roland Fährmann als Stadtwehrleiter und Dirk Liebscher als sein Stellvertreter wurden am Wochenende mit großer Mehrheit wiedergewählt.

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Radebeuls OB Bert Wendsche (parteilos) hatte die Wahl in der Kötzschenbrodaer Wache mit 73 Kameraden moderiert. Der 54-jährige Roland Fährmann ist in der Stadtverwaltung für Sicherheitsfragen zuständig. Dirk Liebscher (39) arbeitet als Diplombauingenieur.

Die beiden nennen als ihr nächstes Ziel, die Pläne für den Neubau der Wache in Radebeul-Ost voranzubringen. Sowohl OB Wendsche als auch Kreisbrandmeister Ingo Nestler unterstützen die Radebeuler Feuerwehrleute dabei. Wendsche: „Für die dringend notwendige Wache wird eine ähnliche Summe gebraucht wie in Kötzschenbroda. Dort wurden 3,8 Millionen Euro investiert.“

Fährmann geht davon aus, dass für eine neue Wache Ost sechs Fahrzeugstellplätze in einer Halle gebraucht werden, dazu Schulungs- und Umkleideräume, ein Übungsturm, Mannschaftsräume und Dienstzimmer für die Wehrleitung. Hans-Peter Schäfer ist der Wehrleiter für Ost. Er sagt, dass Einrichtung und Gebäude älter als 50 Jahre sind. Tore und Einfahrtshöhen sowie -breiten entsprechen nicht mehr den heutigen Anforderungen. Es sei dringend notwendig für die 30 Kameraden und deren Einsatzbereitschaft etwas zu tun.

Stadt und Feuerwehr sind nach wie vor auf der Suche nach einem geeigneten Grundstück für die neue Wache. Der bisherige Standort in der Wichernstraße 29 ist dafür nicht mehr geeignet.