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Pirna

Radfahrer starb an Herzinfarkt

Der Rennradfahrer (81), der in Pirna-Jessen tot aufgefunden worden war, ist eines natürlichen Todes gestorben.

Hier bei Pirna-Jessen war der Mann  tödlich verunglückt.
Hier bei Pirna-Jessen war der Mann tödlich verunglückt. © Marko Förster

Der am Sonnabend vor einer Woche im Pirnaer Ortsteil Jessen leblos an einem parallel zur Schnellstraße S 177 verlaufenden Waldweg aufgefundene Radfahrer ist eines natürlichen Todes gestorben. Der 81-Jährige hat während seiner Fahrt einen Herzinfarkt erlitten. Das ergab die Obduktion, die am Freitagvormittag in der Gerichtsmedizin durchgeführt wurde, teilte Oberstaatsanwalt Jürgen Schmidt, Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Dresden, auf Nachfrage mit. Dieser Befund bestätigt auch die Ermittlungen der Kriminalpolizei. Der Verdacht einer Straftat bestehe nicht, heißt es.

Der sportlich aktive Senior war am Vormittag des 28. März mit seinem DDR-Diamant-Rennrad in Richtung der Ausfahrt Graupa zwischen Jessen und Birkwitz-Pratzschwitz unterwegs gewesen. Laut Schilderungen von Zeugen hatte der Mann beim Eintreten seiner gesundheitlichen Probleme noch Halt an einem nahen Pfahl gesucht und sich dort festhalten wollen, war dann aber zusammengebrochen. Der später hinzugerufene Notarzt konnte nichts mehr für ihn tun und nur noch den Tod des Senioren feststellen.

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Weil der Rentner keine Papiere bei sich trug, wusste die Polizei zunächst nicht, um wen es sich bei dem Toten handelt, und war mit einem Zeugenaufruf an die Öffentlichkeit gegangen. Erst am Sonntagnachmittag hatte ein ehemaliger, ebenfalls im Pirnaer Stadtteil Jessen wohnender Profi-Radsportler den Verunglückten anhand des türkis-blauen Rades und seiner Bekleidung identifizieren können. Die Polizei hatte ihm Fotos, die die Beamten von der Unglücksstelle gemacht hatten, gezeigt.

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Der Verstorbene war über Jahrzehnte als Freizeit-Radsportler aktiv und wurde in seiner Wohngegend fast täglich auf dem Fahrrad gesehen. Er schloss sich aber auch gern Trainingsgruppen an und radelte gemeinsam mit anderen. Der frühere Heizer, der früher in Pratzschwitz gelebt hatte, hatte bis vor wenigen Jahren auch noch Radrennen in der Region bestritten, so zum Beispiel am Struppener Dreieck teilgenommen. 

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