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Radfahrerlegende Täve Schur kommt in die Oberlausitz

Prominente Radler sammeln Geld für krebskranke Kinder. Die Tour gibt es seit 31 Jahren.

Region. 185 Radfahrer machen am 8. August in mehreren Städten in der Oberlausitz auf ihrer Tour der Hoffnung für leukämie- und krebskranke Kinder Station. Viele Prominente aus Sport und Politik sind mit dabei. Die Ehrenschirmherrschaft für die Sachsenstrecke übernimmt in diesem Jahr Ministerpräsident Stanislaw Tillich, sagt Dr. Uwe Ehrhardt. Er ist Organisator für die hiesige Region. Am 6. August startet die Tour in Gießen, wo sie vor 31 Jahren von Professor Fritz Lampert ins Leben gerufen wurde. Seitdem konnten durch die Akteure 30 Millionen Euro deutschlandweit gesammelt werden. Die Oberlausitz-Spendensammlung per pedes führt von Löbau durch Reichenbach nach Görlitz, Zittau und Eibau bis nach Bautzen. Bereits jetzt sind in den regionalen Haltepunkten in Geschäften und bei Ärzten Spendendosen aufgestellt. Deren Inhalt wird den sammelnden Radfahrern ebenso überreicht wie Spenden von Landräten, Bürgermeistern und Firmenvertretern. Mit dabei sind zum Beispiel die Olympiasiegerin und neunfache Weltmeisterin im Biathlon, Petra Behle, und der vierfache Radweltmeister Klaus Peter Thaler als Kapitän. Auch die Radfahrerlegende Täve Schur wird erwartet.

Auf dem Marktplatz in Reichenbach werden die Teilnehmer und der Versorgungstross mit 40 Betreuern haltmachen. Dann besteht auch die Möglichkeit, Autogramme zu ergattern und ein kleines Rahmenprogramm, bei dem der DRK-Hort eine wichtige Rolle spielt, zu erleben. Die Kinder studieren das Lied „Licht am Horizont“ ein. Vortragen werden sie es mit der Schweizer Schlagersängerin Géraldine Olivier. Bei den weit über 100 Partnern aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung der Tour der Hoffnung ist Reichenbach erstmals mit dabei. „Kontakte knüpften wir bereits 2010 im Rahmen der Sternradfahrt“, erzählt Uwe Ehrhardt. Damals wurde die Mittelschule für einen Spendenlauf für krebskranke Kinder mit ins Boot geholt. „Das kam sehr gut an“, sagt der Regionalorganisator. Und deshalb machte sich Dr. Erhardt auch dafür stark, dass die Tour in der Kleinstadt einen Zwischenstopp einlegt. Die Organisatoren hoffen auf viele Besucher. (cj)

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