SZ +
Merken

Radibor wartet weiter auf die Fördermittelzusage

Radibor

Teilen
Folgen

Auch in den Ferien wartet die Gemeinde Radibor weiter auf eine Antwort aus dem Kultusministerium, ob die Fördermittel für den Bau der Sorbischen Mittelschule kommen. „Wenn diese Zusage nicht in diesem Jahr kommt, können wir das Vorhaben vergessen“, sagte Bürgermeister Vinzenz Baberschke (CDU) noch vor seinem Urlaub gegenüber der SZ.

Im Kultusministerium war zu erfahren, dass es seit April intensive Abstimmungen zwischen der Bildungsagentur und der Gemeinde gibt. Es gab Forderungen, die das Raumprogramm betrafen. „Solche Änderungen haben nun mal zur Folge, dass die baufachliche Begutachtung wieder ganz von vorn beginnt“, sagt Susann Mende, Sprecherin des Ministeriums. Radibors Kämmerer Tobias Liebschner findet allerdings, dass die gestellten Forderungen für die Fördermittelbeantragung zu hoch seien. „Die jetzt geforderten detaillierten Auskünfte können eigentlich erst nach der Fördermittelzusage gemacht werden“, sagt er. Schließlich hat der Gemeinderat nur einer bestimmten Summe für den Planer zugestimmt und die Baugenehmigung an sich liegt vor. Radibor hofft auf eine hohe Förderung, denn nur so könne die Schule saniert werden. Sinkt der Fördersatz im nächsten Jahr, ist das Vorhaben gescheitert, sagt die Verwaltung. Doch das Ministerium macht der Kommune Mut auf einen Bescheid in diesem Jahr. Die endgültige Entscheidung treffe jedoch die Sächsische Aufbaubank. (SZ)