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Radler jetzt sicherer in Meißen

Der Radweg entlang der Heinrich-Heine-Straße ist fast fertig. Und er soll künftig noch weitergehen.

Die Bauarbeiten entlang der Heinrich-Heine-Straße in Meißen nähern sich im April 2020 dem Ende. Es handelt sich um eines der größten Straßenbauprojekte in der Stadt.
Die Bauarbeiten entlang der Heinrich-Heine-Straße in Meißen nähern sich im April 2020 dem Ende. Es handelt sich um eines der größten Straßenbauprojekte in der Stadt. © Foto: Stadtverwaltung Meißen

Meißen. Nur noch die letzten Pflasterarbeiten müssen beendet werden, dann ist auch der zweite und letzte Bauabschnitt des Geh- und Radweges auf der Heinrich-Heine-Straße zwischen der Zaschendorfer- und der Max-Kamprath-Straße abgeschlossen. Das hat jetzt die Stadtverwaltung mitgeteilt.

Damit können Fußgänger und Radfahrer den insgesamt 450 Meter langen Weg in stadtauswärtiger Richtung vollständig nutzen. Anfang November 2019 begannen die Arbeiten zwischen der Kreyerner- und der Schanzenstraße. Bis voraussichtlich Ende April 2020 sind die letzten Steine im Zuge des 215 Meter langen zweiten Bauabschnittes gesetzt. Auch das kurze Gehwegstück auf der gegenüberliegenden Straßenseite zwischen der Ecke Hermann-Grafe-Straße und der gleichnamigen Bushaltestelle soll in diesem Zeitraum noch mit Betonpflaster befestigt werden.

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Oberbürgermeister Olaf Raschke (parteilos) besichtigte in der vergangenen Woche den beinahe fertiggestellten kombinierten Geh- und Radweg. Mit dabei waren Geschäftsführer Ulrich Weber von der zuständigen Firma Weber Bau sowie der Niederlassungsleiter der Planungsfirma Arnold Consult  Jörg Scholz. „Wir sind sehr zufrieden mit den plangemäß verlaufenden Arbeiten. Dies verdanken wir nicht zuletzt der sehr guten Kooperation mit der Stadt“, äußert sich Geschäftsführer Ulrich Weber. Auch Oberbürgermeister Olaf Raschke bedankt sich für die Zusammenarbeit: „Mit dieser Baumaßnahme  stellen wir sowohl die Anbindung in die Stadt als auch aus der Stadt heraus an überörtliche Rad- und Fußwege her. Wir freuen uns, dass dies mithilfe zuverlässiger Partner und der großzügigen Förderung gelungen ist.“

Leerrohre für Breitband verlegt

Während der Radweg einheitlich zwei Meter breit ist, variiert die Breite des Fußweges zwischen mindestens 1,65 Meter und maximal 4,50 Meter. Dieser Umstand ergibt sich aus dem Anschluss an die vorhandenen Grundstücke. Mit einem behindertengerecht wahrnehmbaren zweizeiligen Streifen aus Granitsteinpflaster werden die beiden Wege voneinander getrennt. 

Die zwei vorhandenen Bushaltstellen in stadtauswärtiger Richtung wurden ebenfalls behindertengerecht umgebaut.Die Gesamtkosten für Planung und Bau beider Abschnitte betragen 330.000 Euro. Der Radwegbau wird nach Aussagen der Behörde zu 90 Prozent, der Gehwegbau zu 80 Prozent aus dem Programm Kommunaler Straßen- und Brückenbau finanziert. 

Im Zuge des Ausbaus wurden auch Leerrohre für den künftigen Breitbandausbau verlegt. Diese Kosten wurden zu 100 Prozent über das Programm gefördert. Zukünftig ist eine Fortführung des Radweges in stadtauswärtiger Richtung auf der Zaschendorfer Straße geplant. (SZ)

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