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Radweg-Bau verzögert sich

Der Landkreis behauptet erneut, dass nicht alle Landeigner Fläche für den Radweg abgeben wollen.

© dpa

Von Birgit Ulbricht

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Großenhain. Der Radweg Walda-Kleinthiemig/Großenhain soll im Frühjahr 2016 fertig geplant sein, so dass Mitte des Jahres Fördergelder beantragt werden können. Wann der Bau beginnen könne, hängt aber noch von anderen Faktoren ab. Werde ein Planfeststellungsverfahren notwendig, könne das die Sache um gute zwei Jahre verzögern. Das war eine Aussage beim technischen Ausschuss des Landkreises am Dienstagabend in Meißen. Die zweite Aussage sorgt seit Monaten in Kleinthiemig für Diskussion. Denn da hieß es gestern wieder, es sei noch mit drei Grundstückseigentümern zu verhandeln, mit denen es bislang noch zu keiner Einigung gekommen sei. Die Stadt hat diese Aussage auch schriftlich vorliegen.

Ortschaftsrat und Stadt hatten dagegen mehrfach betont, die Fragen des Grundstückserwerbs seien geklärt, der Landkreis habe den Bau des Radweges lediglich hinausschieben wollen. Die Anwohner, besonders die Eltern der Schulkinder, wollen sich die Hinhaltetaktik des Landkreises Meißen nun nicht mehr länger gefallen lassen. Protestschilder sind schon seit Längerem aufgestellt – auch die Möglichkeit einer Straßenblockade wird nicht mehr ausgeschlossen. Die Stadt wiederum war im letzten Ausschuss in Nasseböhla, da ihr das Problem wieder serviert wurde. Sie frage genauso nach, weil es sich schließlich um eine Kreisstraße handele – die Bürger sollten doch zu den Bau-Sitzungen des Landkreises kommen. Das allerdings machten sie auch gestern nicht.