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Radweg-Idee auf Eis gelegt

Die Idee, die alte Straße zwischen Herzogswalde und Pohrsdorf als landwirtschaftlichen Nutz- und Radweg auszubauen, wird vorerst nicht weiter verfolgt. Das teilte Wilsdruffs Bürgermeister Ralf Rother (CDU) mit.

Die Idee, die alte Straße zwischen Herzogswalde und Pohrsdorf als landwirtschaftlichen Nutz- und Radweg auszubauen, wird vorerst nicht weiter verfolgt. Das teilte Wilsdruffs Bürgermeister Ralf Rother (CDU) mit. Grund sei, dass Tharandt bisher keine Aussage gemacht habe, den Radweg zeitnah mitfinanzieren zu wollen.

Deshalb will Wilsdruff nun auch nicht wie bereits abgesprochen eine Planung anschieben. „Wir brauchen jetzt nicht planen, wenn die Stadt Tharandt in den nächsten Jahren kein Geld für den Bau bereitstellen kann“, erklärte Rother. Das Risiko, in einigen Jahren mit veralteten Bauplänen dazustehen, sei zu hoch. „Gesetze und Vorschriften ändern sich so schnell. Dann wäre das Geld dafür umsonst ausgegeben worden.“ Ein weiteres Problem ist, dass die Straße teilweise mehrere Meter neben dem eigentlichen Straßenflurstück liegt. Umfangreiche Recherche- und Vermessungsarbeiten sind notwendig, was auch viel Geld kostet. Wilsdruff hatte den Vorschlag gemacht, den 1,8 Kilometer langen Holperweg auszubauen. Weil die Straße zur Hälfte auf Tharandter Gebiet liegt, geht das aber nur gemeinsam. Erste Schätzungen gehen von 388 000 Euro Baukosten aus. Mit Hilfe des Programms zur Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes wären 65 Prozent Förderung möglich. (hey)

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