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Radweg nach Großbauchlitz jetzt Baustelle

Stück für Stück wird der Weg an der Mulde asphaltiert. Die Radler müssen Umwege nehmen.

Von Jens Hoyer

Die längste Baustelle der Stadt zieht sich an der Mulde entlang. Seit zwei Tagen ist jetzt ein weiterer Abschnitt des Mulderadweges gesperrt. Zwischen Großbauchlitz und den Klosterwiesen ist für Radfahrer und Fußgänger kein Durchkommen. Die Firma Walter Straßenbau hat die Arbeiten in diesem Abschnitt begonnen. Er muss erst einmal auf die Breite von 2,50 Meter gebracht werden, bevor er asphaltiert wird, sagte Stadtsprecher Thomas Mettcher. Bis Mitte oder Ende Juli sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

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An anderer Bauabschnitten ist man schon weiter. Zwischen Sörmitz und dem Wehr in Neugreußnig arbeitet die Firma seit zwei Wochen. Dort wird bereits die Tragschicht des neuen Radweges eingebaut. In der kommenden Woche soll die Deckschicht folgen, sagte Mettcher. Die Zeit der sandgeschlämmten Schotterdecken ist vorbei. Der Weg wird jetzt fast auf der gesamten Länge asphaltiert. Bis Ende Juni sollen in diesem Abschnitt auch die Restarbeiten abgeschlossen sein.

Etwas länger dauern die Bauarbeiten aber am Abschnitt nach Mahlitzsch, den die Stadt Döbeln gemeinsam mit der Stadt Roßwein realisiert. Dort muss der Durchlass für den Kaiserbach erneuert werden, sagte Mettcher. Erst, wenn auch die Arbeiten in diesem Abschnitt beendet sind, kann der Weg wieder zwischen Döbeln und Mahlitzsch auf seiner ganzen Länge befahren werden.

Beim letzten Abschnitt zwischen Technitz und Bischofswiesen wird die Baufirma Ende Juni mit den Arbeiten beginnen. Etwa einen Monat später werden sie voraussichtlich abgeschlossen. Einige Hundert Meter Weg, die durch den Wald führen, werden allerdings nicht asphaltiert. Dort wird aus Gründen des Naturschutzes wieder eine sandgeschlämmte Schotterdecke eingebaut. Außerdem müssen Arbeiten an der Böschung ausgeführt werden. Problematisch ist bei diesem Abschnitt allerdings die Umleitung. Es gibt für die Radfahrer keine bequeme Parallelverbindung zum Radweg. Insgesamt kostet der Neubau des Weges rund 300 000 Euro.