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Raritäten auf vier Rädern

Wer am Sonnabend früh aufsteht, kann in Waldheim viele Oldtimer sehen. Das Vergnügen ist aber nur kurz.

Von Frank Korn

Rudolf Caracciola galt als der „Regenmeister“ unter den Rennfahrern und als erfolgreichster Deutscher der Automobil-Rennszene vor dem Zweiten Weltkrieg. Seine direkten Konkurrenten haben ebenso klangvolle Namen: Manfred von Brauchitsch und Hermann Lang vom eigenen Team, dazu die Auto-Union-Piloten Hans Stuck und Bernd Rosemeyer. Mit dem Grand Prix in Memorial Rudolf Caracciola setzen einige Oldtimer-Enthusiasten zum zweiten Mal dem König der Silberpfeile ein Denkmal.

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Heute Nachmittag brechen 65 Chauffeure mit ihren historischen Fahrzeugen von der Kasseler Wilhelmshöhe aus zu einer 1000 Kilometer langen Gleichmäßigkeitsrallye (hier gilt es jeweils für die Fahrzeuge vorgegebene Zeiten einzuhalten) durch vier Bundesländer auf. Auf der ersten Etappe kommen die Fahrer heute bis Eisenach. Morgen geht es von dort bis nach Dresden.

Für die Oldtimerfreunde in der Region wird es am Sonnabend interessant. Nach dem Start in Dresden rollt die Karawane durch Nossen und dann weiter bis Waldheim, wo sie 8.30 Uhr erwartet wird. Das Vergnügen ist allerdings nur kurz, denn in der Zschopaustadt wird es keinen Zwischenstopp geben. Der ist dafür in Rochlitz geplant, wo die Fahrer gegen 9 Uhr eintreffen und eine Kaffeepause machen.

Was Oldtimerfans zu sehen bekommen, sind ausschließlich Autos der Baujahre 1928 bis 1973. Allein 13 der 65 Schmuckstücke sind 75 Jahre und älter. Zu den ältesten Fahrzeugen gehören der Amilcar CGSS von Bettina und Volker Hirsch. Weitere Autos sind Mercedes Benz SSK, Bentley Speed SIX, Pontiac USA Limo CBGT, Austin 10 Special Racer, Riley TT Sprite Special oder Singer Le Mans. Die Besatzungen kommen aus den Niederlanden, der Schweiz, Belgien, Tschechien, Italien, Russland und Georgien. (FP)