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Raserei auf der Alten Straße?

Nach Beschwerden von Anwohnern will die Gemeindeverwaltung Kreischa prüfen, ob auf der Alten Straße immer mehr gerast werde. Bürgermeister Frank Schöning (FBK) plant, gelegentlich eine sogenannte Blackbox aufzustellen, die die Anzahl der Fahrzeuge sowie deren Durchschnittsgeschwindigkeiten misst.

Nach Beschwerden von Anwohnern will die Gemeindeverwaltung Kreischa prüfen, ob auf der Alten Straße immer mehr gerast werde. Bürgermeister Frank Schöning (FBK) plant, gelegentlich eine sogenannte Blackbox aufzustellen, die die Anzahl der Fahrzeuge sowie deren Durchschnittsgeschwindigkeiten misst. Dort gilt Tempo 30. Bis zur jüngsten Gemeinderatssitzung wusste Schöning nichts von Beschwerden. Dort haben sich aber Anwohner zu Wort gemeldet. Ähnlich sieht es die Polizei. Die Straße sei auch nicht durch Unfälle aufgefallen. Mit Blick auf diese Fakten habe man bislang auch noch keine Verkehrskontrollen durchgeführt, sagt Sprecher Thomas Geithner.

Die Alte Straße wurde nach dem Ende des Ausbaus der Hauptstraße in Kreischa vor gut zwei Jahren saniert und mit einem neuen Deckenbelag versehen. Die Einmündungen seien an die vorhandenen Kreuzungen an der Hauptstraße angepasst worden, sagt Bürgermeister Frank Schöning. Und weiter: Durch das rechtwinklige Einbiegen sei die Alte Straße eigentlich unattraktiv, um sie als Abkürzung in Richtung Possendorf oder in Richtung Ortszentrum zu benutzen. Das von den Anwohnern gewünschte Schild, das die Alte Straße nur für den Anliegerverkehr zur Verfügung steht, kann die Gemeinde Kreischa nicht mehr durchsetzen. Denn diese Beschränkung gebe es in der Straßenverkehrsordnung nicht mehr, sagt Schöning. (seb)

Die gesunde Drittelstunde
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