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Rathaus bekommt neue Frau für die Gleichstellung

Nach 17 Jahren bahnt sich im Großröhrsdorfer Rathaus ein Wechsel im Amt der Gleichstellungsbeauftragten an. Seit 1994 übte Rosemarie Horn das Ehrenamt für die Belegschaft der Großröhrsdorfer Stadtverwaltung aus und sorgte dafür, dass dieses Grundrecht in der Verwaltung respektiert wurde.

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Nach 17 Jahren bahnt sich im Großröhrsdorfer Rathaus ein Wechsel im Amt der Gleichstellungsbeauftragten an. Seit 1994 übte Rosemarie Horn das Ehrenamt für die Belegschaft der Großröhrsdorfer Stadtverwaltung aus und sorgte dafür, dass dieses Grundrecht in der Verwaltung respektiert wurde. Ihre Nachfolge wird im neuen Jahr Anja Kurze antreten. Sie ist für Marketing und Öffentlichkeitsarbeit im Rathaus verantwortlich.

Rosemarie Horn erhielt von allen Seiten viele Dankesworte für ihr Engagement. Ernsthafte Probleme habe es aber nie gegeben, schätzte Bürgermeisterin Kerstin Ternes ein. Bei einem Frauenanteil von drei Vierteln in der Verwaltung müssten wahrscheinlich eher die Interessen der Männer mehr in den Fokus gerückt werden, damit sie nicht unter die Räder kommen, meinte die Rathauschefin augenzwinkernd. Aber genau deshalb heißt das Ehrenamt ja Gleichstellungs- und nicht Frauenbeauftragte oder -beauftragter. Es geht um die Interessen von Frau und Mann. Rosemarie Horn habe die Position sehr gut ausgefüllt, und ein gutes Betriebsklima im Rathaus trage auch zur guten Außenwirkung der Verwaltung bei. Anja Kurze sicherte insbesondere auch den Herren Stadträten zu, dass sie natürlich auch für die Männer in der Stadtverwaltung als Gleichstellungsbeauftragte Ansprechpartnerin sein werde. Rosemarie Horn beendet nicht nur die ehrenamtliche Tätigkeit. Sie tritt im Januar die Freizeitphase der Altersteilzeit an, geht also in den Ruhestand. Seit 1993 war Frau Horn im Rathaus tätig und zuletzt für den Sachbereich Abwasser verantwortlich. (SZ)