SZ +
Merken

Reaktionen

Passanten belästigt, Straßen blockiert So verwunderlich ist der berichtete Sachverhalt durchaus nicht. Kümmern sich doch seit Monaten weder Polizei noch Stadtverwaltung darum, dass vor allem freitag-...

Teilen
Folgen

Passanten belästigt, Straßen blockiert

So verwunderlich ist der berichtete Sachverhalt durchaus nicht. Kümmern sich doch seit Monaten weder Polizei noch Stadtverwaltung darum, dass vor allem freitag- und sonnabendabends dort die Passanten nicht belästigt werden und dass die Straße nicht blockiert wird. Ich habe dort mehrere Male sehr unangenehme Situationen erlebt, ohne einen Polizisten oder jemanden vom Ordnungsamt auch nur von Weitem zu sehen. M. Korn, 01099

Kameras lösen Problem nicht

Die Pläne von Innenminister Buttolo für eine videoüberwachte Neustadt sind naiv. Vermummte Jugendliche, die gezielt Konflikte mit der Polizei suchen, lassen sich von Kameras nicht abhalten. Allenfalls verlagern sie ihre Aktivitäten um die nächste Ecke. Die Krawalle schaden dem Ruf der Neustadt. Umso unverständlicher ist es für mich, dass die Ergebnisse der Arbeitsgruppe, die vor über einem Jahr nach ebensolchen Krawallen gegründet wurde, immer noch nicht umgesetzt sind. Die Arbeitsgruppe muss dringend wiederbelebt werden. Jens Hoffsommer, Fraktionssprecher der Grünen

Touristisches Leben wird gestört

Es ist sehr unverständlich, dass es diese Zustände in der Neustadt gibt. Sie stören nicht nur das touristische Leben in dem Stadtviertel, sondern auch die Öffentlichkeit. Ich bin Berufskraftfahrer in Dresden, sehe täglich, was in der Stadt vorgeht. Wenn sich diese Gruppierungen zusammenfinden, dann habe ich beobachtet, dass sich die Polizei eher zurückzieht als präsent zu sein. Bodo Wähner, 01109

Für bürgernahe Polizeipräsenz

Kosmetik mittels Objektiven auf Kosten des Datenschutzes wird den Neustädtern und Gewerbetreibenden nichts nützen, so sehr ihr Sicherheitsbedürfnis nachvollziehbar ist. Diesem wäre mit einer ausgereiften Deeskalationsstrategie und einer bürgernahen Polizeipräsenz viel besser gedient, aber dazu müsste Innenminister Albrecht Buttolo endlich ausreichend Beamte einstellen. Die Neustadt braucht keine „Videospiele“, sondern eine funktionierende soziale Infrastruktur und ein langfristiges Sicherheitskonzept, das auf Menschen und nicht auf Technik setzt. Julia Bonk, Landtagsabgeordnete