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Real-Verkauf in der Endphase

Bald sollen sich die Partner einigen. Noch bleiben Fragen offen, wie es für die Märkte in Heidenau und Bannewitz weitergeht.

Wie geht es weiter mit dem Real-Gelände in Heidenau?
Wie geht es weiter mit dem Real-Gelände in Heidenau? © Archiv/Daniel Schäfer

Was wir mit Real? Das fragen sich seit Monaten Kunden und Beschäftigte. Metro will die Tochtergesellschaft Real und damit alle Märkte an den Immobilienspezialisten Redos real estate GmbH mit Sitz in Hamburg verkaufen. Bis Ende Juli wollte man sich einigen. Die Gespräche laufen gut, sagt Metro, sind aber eben noch nicht beendet.

Es sei die Absicht der Partner, einen Teil von Real weiterzuführen. Man entscheide sorgfältig und in Ruhe, welche Standorte abzugeben sind, heißt es. Bedeutet das, es werden nicht alle Märkte verkauft? Werden die erhalten, die verkauft werden oder die anderen? Diese Fragen lässt Metro unbeantwortet. Bisher gebe es dazu keine Entscheidungen. Zu Heidenau sei man mit den Real-Kollegen im Gespräch, sagt eine Metro-Sprecherin, ohne zu sagen, was das bedeutet. Die sehr guten Gespräche zwischen Metro und redos würden jetzt fortgeführt. „Das unterstreicht die Ernsthaftigkeit auf beiden Seiten.“ Es gehe jetzt bereits um Details. Deshalb wird auch schon mit dem Bundeskartellamt gesprochen.

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Die Stadt Heidenau verfolgt die Gespräche. Klar ist, der Verkauf muss nicht das Aus eines Discounters bedeuten. Vor Real bewirtschafteten Walmart und Wertkauf das Objekt. Das Schlimmste, was passieren könne, wäre aus Sicht der Stadt ein Leerstand. Nicht, weil die Versorgung dann gefährdet wäre, sondern weil so ein großes Gebäude schnell zum Schandfleck wird.

Die Stadt Heidenau verfolgt, genauso wie die Gemeinde Bannewitz, die Gespräche. Klar ist, der Verkauf muss nicht das Aus eines Discounters bedeuten. Das Schlimmste, was passieren könne, wäre wohl ein Leerstand. Nicht, weil die Versorgung dann gefährdet wäre, sondern weil so ein großes Gebäude schnell zum Schandfleck wird.

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