SZ + Feuilleton
Merken

Reden wir über 2020, Frau Perlt-Gärtner

20 Fragen für 2020: Heute beantwortet von Sopranistin Maria Perlt-Gärtner.

 3 Min.
Teilen
Folgen
Maria Perlt-Gärtner ist Mitglied des Ensembles der Dresdner Staatsoperette.
Maria Perlt-Gärtner ist Mitglied des Ensembles der Dresdner Staatsoperette. © Sven Ellger

Die gebürtige Berlinerin Maria Perlt-Gärtner studierte an der Dresdener Musikhochschule Gesang und gewann 2013 das Sächsische Landesstipendium des Studentenwerkes Dresden. Sie wirkte als Solistin bei Konzerten des Sächsischen Vocalensembles, des Kreuzchores und der Singakademie Dresden mit, wurde 2008 bei den Schlossfestspielen in Wernigerode und 2012/13 an der Kammeroper München engagiert. Seit März 2015 ist Maria Perlt-Gärtner Mitglied des Ensembles der Dresdner Staatsoperette. Sie sang hier unter anderem die Adele, die Königin der Nacht, Schwanhilde sowie Cunegonde und erhielt 2016 den Nachwuchspreis des Förderforums der Staatsoperette Dresden.

1. Mit wem würden Sie gerne mal für ein Jahr tauschen?

Ehrlich gesagt mit niemandem. Ich bin damit glücklich, wie es ist.

2. Welches Kulturereignis in Sachsen ist jetzt schon rot in Ihrem Kalender markiert?

Ganz klar die Jazztage in Dresden. Die neue Location im Ostra-Dome passt ganz wunderbar dazu. Und es kommen die verschiedensten Künstler aus aller Herren Länder und den unterschiedlichsten Genres.

3. Welcher Feiertag sollte in Sachsen eingeführt werden?

Vielleicht der 2. Januar. Dann kann man sich einen Tag länger vom Jahreswechsel erholen.

4. Welches Wort wollen Sie 2020 nicht mehr hören und lesen?

Bevormunden.

5. Welche Schlagzeile würden Sie gerne über Sachsen lesen?

AfD ahoi. Nicht aus Trotz das Falsche wählen!!!

6. Was wünschen Sie sich von der Sächsischen Zeitung?

Eine wahrheitsgemäße Berichterstattung, interessante Kulturbeiträge und regionale Themen.

7. Welche Drogen sollten Ihrer Meinung nach legalisiert werden?

Keine.

8. An welcher Demonstration werden Sie sich beteiligen?

An keiner. Ich leiste auf anderen Wegen meinen Beitrag.

9. Auf welche Begegnung sind Sie besonders neugierig?

Privat: Auf das erste Mal, wenn ich mein Kind im Arm halte. Beruflich: Auf neue Stücke/Partien, die ich zum ersten Mal singen darf.

10. Welche Aktien werden Sie kaufen?

Keine.

11. Wovon wollen Sie sich ganz dringend trennen?

Von den alten Hifi-Boxen meines Mannes und am besten so, dass er es nicht merkt ...

12. Welchen Wunsch wollen Sie Ihren Kindern erfüllen?

Eine glückliche, behütete Kindheit und eine sorgenfreie Zukunft.

13. Welches Ritual werden Sie auch 2020 nicht ändern?

Meine Art, Weihnachten zu feiern.

14. Wen würden Sie spontan umarmen wollen?

Meinen Mann Thomas.

15. Welches Gewächs würden Sie zur „Pflanze des Jahres“ wählen?

Die Ranunkel. Das ist meine absolute Lieblingsblume.

16. Welche Sportart möchten Sie gerne mal selbst ausprobieren?

Skifahren – und zwar Abfahrt. Davor hatte ich bisher zu viel Respekt.

17. Was wollten Sie Greta Thunberg schon immer mal sagen?

Dass ich Respekt davor habe, welchen Mut sie hat und dass ich es gut finde, dass sie sich so für die Umwelt und die Zukunft unserer Erde engagiert. So ein Engagement wäre bezüglich anderer politischer Diskrepanzen sehr zu empfehlen!

18. Welches Buch wollen Sie endlich lesen?

Dieses Buch liegt schon seit mindestens einem Jahr auf meinem Nachttisch: Walter Moers’ „Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr“.

19. Warum wird 2020 besser als 2019?

Ob es besser wird, keine Ahnung. Ich freue mich auf viele Dinge, die ich schon jetzt geplant habe und dass sich 2020 ein lang gehegter Wunsch endlich erfüllt. Alles, was sonst passiert, nehme ich, wie es kommt.

20. Welcher ist Ihr persönlicher Lieblingsschnappschuss des Jahres?

Ein toller, sehr gelöster Moment an meinem Hochzeitstag: Mein Mann und ich kommen gerade frisch vermählt aus dem Standesamt, werden von unseren Freunden wie von der Familie bejubelt und fotografiert. Da fährt ein Touristenbus vorbei, die Leute winken, und wir alle haben prompt zurückgewunken.

© privat