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Region soll unter den Schönen herausragen

Landkreis. Bis Ende Juni muss Kamenz ein Bild der „ÖstlichenOberlausitz“ vorgelegt werden.

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Von Anja Hecking

Mehr Falten und Runzeln werden das Gesicht der „Östlichen Oberlausitz“ in 13 Jahren schon zeichnen. Dennoch soll es frisch und lebendig aussehen. So stellen sich das Bürger, Planer, Mitarbeiter aus Behörden und Einrichtungen vor. Große Hoffnung, das Antlitz der Region ohne Schönheitsoperationen so munter wirken zu lassen, setzen sie auf das neue Förderprogramm für die „Integrierte Ländliche Entwicklung“ (Ilek). Es soll Gemeinsamkeiten und Besonderheiten so herausstellen, dass es das Gesicht einmalig macht. Dabei muss sich die Region zwischen Bad Muskau und Ostritz auf viele andere schöne Mitbewerberinnen gefasst machen. Bis Ende Juni will das Amt für ländliche Entwicklung in Kamenz ein „Bild“ von den Regionen haben. Und so sieht es für die „Östliche Oberlausitz“ derzeit aus: Rund 245 Projekte sind benannt, über 100 bereits beantragt. Die meisten haben die Dorfentwicklung und Infrastruktur zum Ziel, gefolgt von Tourismus, Kultur und Sport, Wirtschaft und Landwirtschaft. Zu den Antragstellern gehören Privatpersonen, Vereine, Kommunen, Einrichtungen und Verbände. Dabei geht es nicht etwa darum, dass die Region nur besonders schöne Augen hat. Der Gesamteindruck ist entscheidend. Dafür hat die „Östliche Oberlausitz“ mit Landschaften wie dem Muskauer Faltenbogen und dem Neißeland, mit Erholungsräumen wie dem Berzdorfer und dem Quitzdorfer See, den Königshainer Bergen, Städten und Kulturplätzen wie Görlitz, Bad Muskau, Ostritz-Marienthal und dem Via-Regia-Gebiet gute Voraussetzungen.