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Reichenberger Straße wird aufgerissen

In der Stadt ist der Bauboom ausgebrochen, im Juni kommt eine weitere Baustelle hinzu.

Von Mario Heinke

Anfang Juni beginnen die Tiefbauarbeiten in der Reichenberger Straße. Die Bauarbeiten sollen sich in drei Bauabschnitten voraussichtlich bis Oktober hinziehen. Darüber informiert die Stadtverwaltung.

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Im Bereich zwischen Kreuzung Albertstraße und Reichenberger Straße 31 wird es eine Vollsperrung geben. Die Vollsperrung soll nach einem Monat aufgehoben werden. Vom Haus Nummer 31 bis zur Kreuzung Reitbahnstraße versuchen die Baubetriebe mit einer halbseitigen Sperrung zu bauen. Kurzzeitige Straßensperrungen für die Querungen der Hausanschlüsse werden nach Lage und Baufortschritt vor Ort entschieden. Die Bauarbeiten sind ein gemeinsames Vorhaben der Stadt und der Stadtwerke Zittau. Im Bereich zwischen Kreuzung Albertstraße und der Reichenberger Straße 29 wird durch die Stadt der Abwasserkanal ausgewechselt. Auf dem kompletten Straßenabschnitt zwischen Kreuzung Albertstraße und Kreuzung Reitbahnstraße werden durch die Stadtwerke die Trinkwasserleitungen und Elektrokabel erneuert. Außerdem soll auf dem stadtauswärts auf der rechten Seite gelegenen Gehweg ein neues Straßenbeleuchtungskabel verlegt werden. In diesem Zusammenhang ist auch die komplette Erneuerung der Straßenbeleuchtung vorgesehen. Dazu sollen Wandleuchten an einigen Hausfassaden angebracht werden, sodass im Anschluss an die Bauarbeiten die Freileitung über der Straße zurückgebaut werden können. Bei der Neuverlegung der Medien werden die Straßenborde gerichtet. Straße und Gehweg erhalten eine Asphalt-Deckschicht.

Derzeit laufen die Planungen und Ausschreibungen der Bauleistungen. Auch die erforderlichen Absprachen mit den Hauseigentümern zur Erneuerung der Strom- und Wasserhausanschlüsse sowie den Befestigungspunkten neuer Straßenleuchten an den Hausfassaden sind in Angriff genommen worden, erklärt Stadtsprecher Kai Grebasch.

Ein grundhafter Ausbau der Straße ist jedoch nicht geplant. Die Stadt verfüge derzeit nicht über die erforderlichen finanziellen Mittel, erklärte Bürgermeister Hiltscher im Technischen Ausschuss. Er geht davon aus, dass die neue Asphaltdecke zehn Jahre hält. Danach könne über einen grundhaften Ausbau nachgedacht werden, so Hiltscher.

Ursprünglich sollten die Tiefbauarbeiten in der Reichenberger Straße schon im vergangenen Jahr in Angriff genommen werden, denn die Straße ist seit Jahren in einem desolaten Zustand und nur noch in Schrittgeschwindigkeit befahrbar. Wegen des geplanten Fachmarktzentrums in der Albertstraße hatte die Stadt das Vorhaben aber verschoben. Damals glaubte man offensichtlich noch daran, die Bauarbeiten an der Straße zeitgleich mit dem Fachmarktzentrum beginnen zu können.