merken
PLUS Zittau

Große Rauchschwaden über Rennersdorf

Schon am Freitagabend gab es kleine Feuerstellen auf dem Einsiedler-Grundstück. Nun brannte es am Sonnabend richtig.

Die Rauchfahne aus Richtung Rennersdorf war am Sonnabend weithin sichtbar.
Die Rauchfahne aus Richtung Rennersdorf war am Sonnabend weithin sichtbar. © Mathias Laube

Auf einer Länge von etwa zehn Metern brannten am Sonnabend in Rennersdorf an die 60 bis 70 Autoreifen. Um 17.48 Uhr wurden die Ortsfeuerwehren von Berthelsdorf und Rennersdorf alarmiert, schildert Alexander Kändler von der Ortsfeuerwehr Berthelsdorf. 20 Kameraden waren mit drei Fahrzeugen im Einsatz. Die Rauchschwaden waren weithin sichtbar.

Der Zugang war nicht so einfach.
Der Zugang war nicht so einfach. © Feuerwehr
Dicke Rauchschwaden über dem Ort.
Dicke Rauchschwaden über dem Ort. © Feuerwehr
Das Feuer war relativ schnell unter Kontrolle.
Das Feuer war relativ schnell unter Kontrolle. © Feuerwehr

Der dort lebende Einsiedler hatte mit seiner einem Burgwall gleichenden Umzäunung aus alten Fahrzeugreifen immer wieder mal bei den Anwohnern für Verärgerung gesorgt. Mit den aufgeschichteten Reifen schottet er sich von der Außenwelt ab. In der Vergangenheit war er schon mehrfach durch das Betreiben eines "Gnadenhofes" aufgefallen, weil er die Tierhaltung nicht mehr unter Kontrolle hatte. 

Einkaufen und Schenken
Nur einen Klick entfernt
Nur einen Klick entfernt

Hier erhalten Sie nützliche Tipps und die aktuellsten Neuigkeiten rund ums Thema Einkaufen und Geschenke aus Ihrer Region.

Schon am Freitagabend gab es mehrere kleine Feuer auf seinem Grundstück, wegen denen die Feuerwehr aber nicht ausrücken musste. Die Brandursache für die nun brennenden Reifen ist derzeit noch unklar, berichtet Alexander Kändler. 

Gegen 18.30 Uhr war der Einsatz für die beiden Ortsfeuerwehren beendet. Bis etwa dahin war auch die Ortsverbindungsstraße zwischen Herrnhut und Rennersdorf gesperrt. 

Mehr Nachrichten aus Löbau und Umgebung lesen Sie hier.

Mehr Nachrichten aus Zittau und Umgebung lesen Sie hier.

Mehr zum Thema Zittau