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Reit- und Fahrverein will Paulsmühle doch nicht aufgeben

Die Reiter haben eine Online- Petition gestartet und sammeln auch direkt Unterschriften. Sie wollen damit zum Gemeinderat.

Von Kathrin Krüger-Mlaouhia

Der Reit- und Fahrverein will die Kalkreuther Paulsmühle doch nicht so einfach aufgeben. Deshalb startete er gestern eine Petition im Internet und legt in Kalkreuth auch Unterschriftenlisten aus. Ziel ist, in einer Woche 2000 Unterstützer zusammenzubekommen, um das Thema Paulsmühle im Gemeinderat behandeln zu lassen. Auch der Sportverein Traktor Kalkreuth trägt die Petition mit und bittet alle Mitglieder und Freunde, zu unterzeichnen.

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Argumentiert wird, dass der Pferdesport nach 38 Jahren in Kalkreuth nicht sterben darf. Die lange Tradition sei nun aber aufgrund der Kündigung des Pachtverhältnisses bedroht. Auch die Vereinsarbeit könnte nach Ansicht von Präsident Robert Keller früher oder später eingehen. Das dürfte der Gemeinderat nicht zulassen. Schließlich sei die Gemeinde Vertragspartner mit dem Erbpächter der Paulsmühle Armin Schlickenrieder. Im Vertrag beider Seiten stehe drin, so der Verein, dass der Reitsport auf der Paulsmühle fortbestehen muss. „Nur deshalb gibt es dort Sonderkonditionen“, sagt Robert Keller. Bürgermeisterin Margot Fehrmann erhielt vorige Woche einen Brief des Reit- und Fahrvereins, wo sie auf die aktuelle Situation auf der Paulsmühle aufmerksam gemacht und darum gebeten wird, in der nächsten Ratssitzung am 26. Juni dazu zu diskutieren.