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Weißwasser

Rekord im Nieskyer Eisstadion

Eislaufen macht Spaß wie noch nie. Auch Weißwasseraner kommen in Scharen. Das hat einen ganz bestimmten Grund.

Eislaufen im Nieskyer Waldstadion macht Spaß wie noch nie. Im Kalenderjahr 2019 gab’s hier einen Rekordbesuch.
Eislaufen im Nieskyer Waldstadion macht Spaß wie noch nie. Im Kalenderjahr 2019 gab’s hier einen Rekordbesuch. ©  André Schulze

Man sei „ganz zufrieden“ mit dem aktuellen Zuspruch im Nieskyer Eisstadion, meint Stadtwerke-Sprecherin Sabine Michler. Der städtische Eigenbetrieb ist Betreiber des Freizeitzentrums, das aus Eisstadion und Waldbad besteht. Was den Besucherstrom angeht, hat die Verwaltungsleiterin des Unternehmens jedoch arg untertrieben. Was in den zurückliegenden zwölf Monaten abging, hat das Eisstadion nach seiner Eröffnung 2017 so noch nicht erlebt. 

Mit 43.752 Gästen gab es im Kalenderjahr 2019 einen neuen Rekord. Das waren immerhin 3.108 Besucher mehr, als 2018 durch das Eingangstor strömten. Als stärkster Monat kristallisierte sich wie ein Jahr zuvor der Dezember 2019 heraus. 11.316 Gäste wurden registriert. Erfahrungen zeigen inzwischen, dass das Eisstadion besonders rund um die Weihnachtstage ein wahrer Anziehungspunkt ist. Manche Gäste würden auch ihre zum Fest geschenkten Schlittschuhe ausprobieren.

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Eismeister Steffen Hanzig ist überzeugt, dass sich das Nieskyer Eislaufangebot in der Region inzwischen noch mehr herumgesprochen hat. „Den Großteil der Besucher machen natürlich die Nieskyer und Leute aus der näheren Umgebung aus. Aber wir haben auch zunehmend Gäste aus Görlitz, Löbau, Bautzen und Weißwasser hier.“ Zwar gebe es in der Neißestadt die mobile Wintereisbahn, in Jonsdorf eine Eishalle und auch in Bautzen ein saisonales Angebot. Doch das neue Nieskyer Eisstadion besitze eben einen besonderen Charme - und Anziehungskraft bei den Besuchern aus Nah und Fern. Weißwasser stehe bei den Kufenliebhabern ebenfalls hoch im Kurs. Aber: „Dort werden weniger öffentliche Eislaufzeiten angeboten. Das Hauptaugenmerk liegt wohl bei den Eishockey-Profis“, begründet Hanzig das Interesse aus der Nachbarstadt.

Der Eismeister nimmt an, dass sich die Zahlen in den nächsten Jahren auf dem erreichten Niveau einpegeln werden. Wenngleich das von verschiedenen Faktoren abhängig ist. Einer davon ist der Termin für die Herbstferien. „Die fielen in den letzten beiden Jahren so günstig, dass wir schon Eis anbieten konnten.“ Hanzig hofft, dass bis in den März hinein weiter fleißig gelaufen wird. „Je mehr der Frühling naht, desto mehr gehen die Besucherzahlen leider zurück. Die Leute lauern regelrecht auf die wärmenden Sonnenstrahlen.“

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