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Rettungsschule wird verkauft

Seit April 2014 steht das Gebäude leer. Schon im Februar könnte die Immobilie einen neuen Besitzer haben.

Von Stefan Lehmann

Das Gebäude der ehemaligen Landesrettungsschule auf der Kurt-Schlosser-Straße soll verkauft werden. Das bestätigte die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) auf Anfrage der Sächsischen Zeitung. „Die Immobilie steht momentan im Verkaufsprozess“, sagte die Präsidentin des DLRG-Landesverbandes Sachsen, Madlen Kutschker-Güldner. Details wollte Kutschker-Güldner noch nicht nennen, allerdings gebe es schon einen Interessenten. Im Verlauf des Februars solle der Verkauf unter Dach und Fach gebracht werden.

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Die in den neunziger Jahren gegründete Landesrettungsschule hatte im Februar 2014 Insolvenz angemeldet. Der Unterricht wurde im April eingestellt. Grund für die finanzielle Schieflage waren nach Ansicht des damaligen Geschäftsführers Stefan Schulz vor allem die zu geringen Schülerzahlen. Zuletzt hatten in Riesa 40 angehende Rettungsassistenten gelernt. Ihnen wurde mit der Schließung der Rettungsschule angeboten, die Ausbildung im Bildungswerk des Deutschen Roten Kreuzes fortsetzen. Seit der Schließung stand die Immobilie leer. Mitte 2014 war sie auch als mögliche Unterkunft für Flüchtlinge im Gespräch.

Zuletzt musste das Gelände um die frühere Schule abgesperrt werden. „Einige Ziegel hatten sich vom Dach gelöst“, erklärte Madlen Kutschker-Güldner. Daraufhin habe die Feuerwehr den Bereich um die Immobilie gesichert. In den nächsten Tagen solle das Dach repariert werden, sagte die DLRG-Präsidentin.