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Richtfest im Sommer geplant

Der Backhaus-Neubau auf dem Erlebnishof Krabat-Mühle in Schwarzkollm wächst rasant.

Innerhalb einer Woche wurden die Außenwände des künftigen Backhauses auf dem Gelände des Erlebnishofes Krabat-Mühle in Schwarzkollm hochgezogen.
Innerhalb einer Woche wurden die Außenwände des künftigen Backhauses auf dem Gelände des Erlebnishofes Krabat-Mühle in Schwarzkollm hochgezogen. © Foto: Ralf Grunert

Schwarzkollm. Keine vier Wochen ist es her, da ließen Holzpflöcke im Boden lediglich die Ausmaße des künftigen Backhauses auf dem Gelände der Krabat-Mühle in Schwarzkollm erahnen. Inzwischen sind die Außenwände im Erdgeschoss gemauert und die Innenwände in Arbeit. Der Ringanker wurde gesetzt. Steine für die Klinkerverblendung des Gebäudes liegen bereit.

Diese Steine, wie überhaupt ein großer Teil des bereits verbauten und noch zu verbauenden Baumaterials, wurden von Unterstützern dieses neuesten Krabat-Mühlen-Projektes zur Verfügung gestellt, freut sich Tobias Zschieschick, Geschäftsführer der Krabat-Mühle Schwarzkollm gGmbH. Der Wasserverband Lausitz hat bereits vor dem Baubeginn am Backhaus die Schmutzwasserleitung und den Abwasseranschluss verlegt und umverlegt. Die Porotonsteine, aus denen das Mauerwerk besteht, kamen per Sattelschlepper aus Freital von der Firma Eder-Ziegel. Nicht ganz so weit war der Betonmischer unterwegs, der den ebenso wichtigen Estrich für das Fundament lieferte. Paul Weiland, der Eigentümer der Natursteinwerke Schwarzkollm, hatte diesen in den Koselbruch geschickt. Er wie auch alle anderen Förderer des Backhaus-Projektes sollen nach der Fertigstellung des Gebäudes auf einer Tafel aufgelistet werden, kündigte Tobias Zschieschick an. Das Team um den Krabat-Mühlen-Chef ist momentan damit beschäftigt, in einem Dorf in der Nähe einen Schuppen abzureißen. „Die Holzbalken sind gut für die Decke und den Dachstuhl des Backhauses zu verwenden.“

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Rund 190.000 Euro sind insgesamt für das Brotbackhaus veranschlagt. Mehr als die Hälfte fließt als Leader-Fördermittel und wird natürlich gebraucht, denn sämtliche Handwerkerarbeiten werden von Firmen, vorzugsweise aus der näheren Umgebung, realisiert. Im Moment sind zwei Maurer der Firma Martin Schubert aus dem Haselbachtal vor Ort tätig. Tobias Zschieschick ist begeistert vom Tempo. Innerhalb einer knappen Woche sei das Erdgeschoss aus dem Boden gestampft worden.

Eine Grundsteinlegung für die neue Attraktion auf dem Erlebnishof Krabat-Mühle gab es übrigens nicht. Wegen Corona wurde darauf verzichtet. Nunmehr soll das Richtfest ein kleiner Höhepunkt werden, blickt Tobias Zschieschick voraus. Einen Termin gibt es noch nicht. Es wird aber auf jeden Fall noch im Verlauf des Sommers stattfinden. In etwa um die jetzige Zeit im kommenden Jahr soll das erste Brot gebacken werden. Von da an werden alle diejenigen, die das gern wollen, selbst am Prozess der Brot-Herstellung teilnehmen können und etwas lernen. Die für die Kinder- und Jugendarbeit in der Krabat-Mühle zuständige Magdalena Schaffer hat es bei der Projekt-Vorstellung im Dezember so formuliert: „Hier lässt sich der komplette Prozess der Brot-Herstellung darstellen. Er macht verständlich, wie Dinge produziert werden, welche Leistung dahinter steckt.“

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