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Richtfest mit Verspätung

Am ehemaligen Gasthaus Weißer Adler fallen die Gerüste. Doch Mietinteressenten müssen weiter Geduld haben.

Langsam hat Uwe Preusse die Nase voll von Überraschungen. Zu viele davon erlebte der Baubetreuer bisher bei der Sanierung des Weißen Adlers. „Wir werden deshalb auch erst im nächsten Jahr fertig. Die letzten Arbeiten werden sich bis Mai 2015 hinziehen“, sagt Preusse. Heute wird jedoch erst einmal im Beisein von rund 100 Handwerkern und Gästen Richtfest gefeiert.

Nicht allein am Dach, das nach Forderungen des Denkmalschutzes in Schiefer gedeckt wird, musste länger gearbeitet werden als geplant. Die massiven Holzbalken, die die denkmalgeschützte Ballsaaldecke halten, waren nicht mehr standfest. Inzwischen ist eine neue Konstruktion eingebaut. Teile davon sind in den obersten Wohnungen zu sehen. Auch einige Decken, die erhalten werden sollten, entsprachen nicht den neuen Anforderungen. Sie entstehen jetzt neu. Im ehemaligen Hochzeitssaal, wo nach Fertigstellung eine Zahnarztpraxis einzieht, mussten Teile der bemalten Holzdecke ausgetauscht werden. Die neuen Bretter werden nach Originalvorlage neu bemalt. Dass damit auch Mehrkosten verbunden sind, streitet Preusse nicht ab. Über die erforderliche Summe will er jedoch nicht reden.

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„Ich habe eine lange Liste von Interessenten für die Wohnungen, die hier entstehen. Aber ich kann frühestens zu Beginn des neuen Jahres durch die Wohnungen führen, wenn etwas zu sehen ist“, sagt Preusse und bittet um Geduld. Von den 32 Wohnungen ist der Großteil barrierefrei erreichbar. Doch es gibt auch einige, die sich über zwei Etagen erstrecken. (SZ/kh)