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Riesa

Riesaer Brandstifter steht vor Gericht

Bei dem Brand an der Stendaler Straße war im März ein Mieter verletzt worden. Ob der Täter schuldfähig ist, erscheint äußerst fragwürdig.

Im Inneren dieser Riesaer Wohnung legte ein junger Eritreer im Frühjahr 2019 ein Feuer. Die Aufnahme entstand am Tag nach dem Brand.
Im Inneren dieser Riesaer Wohnung legte ein junger Eritreer im Frühjahr 2019 ein Feuer. Die Aufnahme entstand am Tag nach dem Brand. © Archiv/Klaus-Dieter Brühl

Riesa/Dresden. Als die ersten Polizisten an der Stendaler Straße eintreffen, flackern am Fenster im obersten Stockwerk des fünfgeschossigen Plattenbaus schon die Flammen. „Im Treppenhaus kamen uns bereits die Anwohner entgegen“, erinnert sich ein Beamter, der bei dem Einsatz Ende März dieses Jahres dabei war. Die erste Streifenwagenbesatzung ist noch vor der Feuerwehr am Riesaer Hochhaus angekommen und macht sich direkt auf den Weg nach oben, um sicherzugehen, dass keine Personen mehr in den Wohnungen sind. Einen älteren Herr aus dem vierten Stock müssen sie nach unten tragen. Der Mann ist Asthmatiker, außerdem sonst auf einen Rollator angewiesen. Er wird wenig später wegen Atemnot ins Krankenhaus abtransportiert. Den Brand löscht die Feuerwehr schließlich relativ zügig. Die Wohnung im fünften Stock allerdings ist unbewohnbar, die darunterliegende wird vom Löschwasser beschädigt. Der Vermieter beziffert den entstandenen Schaden später mit „mindestens 60 000 Euro“.

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