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Riesaer Mondscheinführung wird verfilmt

Weil in diesem Jahr weniger Zuschauer zugelassen sind, begleiten Kamerateams die Vorführung. Dafür sucht der Museumsverein noch Helfer.

Die Riesaer Mondscheinführung - hier ein Foto aus 2017 - war in den vergangenen Jahren stets ausverkauft. Diesmal finden zur Vorstellung auch Dreharbeiten statt.
Die Riesaer Mondscheinführung - hier ein Foto aus 2017 - war in den vergangenen Jahren stets ausverkauft. Diesmal finden zur Vorstellung auch Dreharbeiten statt. © Sebastian Schultz

Riesa. Die Vorbereitungen für Riesas 18. Mondscheinführung laufen bereits auf Hochtouren. "Wie in jedem Jahr werden an authentischen Orten historische Ereignisse, bedeutende Persönlichkeiten und besondere Gebäude in kleinen Spielszenen dargestellt", teilt Museumsleiterin Maritta Prätzel mit. 

Trotzdem ist wegen Corona einiges anders als sonst: Aufgrund der Einschränkungen können in diesem Jahr weniger Gäste teilnehmen. Die Vorbereitungen seien damit aber nicht weniger aufwendig. Denn der Museumsverein arbeitet gerade an einer Möglichkeit, die Mondscheinführung trotzdem möglichst vielen Zuschauern zugänglich zu machen - und hat sich darum mit dem Sächsischen Ausbildungs- und Erprobungskanal (SAEK) zusammengetan.

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SAEK unterstützt beim Videodreh

Ziel sei es, die Führung mit einer Filmproduktion zu begleiten und zu dokumentieren. "Dafür werden interessierte Personen ab 18 Jahren gesucht, die den Umgang mit der Videokamera und den Videoschnitt erlernen und anwenden möchten." 

Begleitet werde das Projekt von erfahrenen Medientechnikern sowie einer professionellen Kamerafrau und Videojournalistin, heißt es in der Mitteilung. Start ist am Montag und Dienstag, 7. und 8. September. Jeweils von 17 bis 20 Uhr sind dann die theoretische Vorbereitung und eine praktische Einweisung in die Technik geplant.

 Vier Tage später startet bereits der Videodreh, ehe am 14. und 15. September das Material geschnitten wird. Spezielle Vorkenntnisse sind nicht nötig, versichern Museum und SAEK. 

Die Mondscheinführung am 11. und 12. September steht diesmal unter dem Motto "Stein auf Stein - was soll als Nächstes fertig sein?". Der Titel lässt es schon erahnen: Es geht um die städtischen Gebäude.

 Wegen Corona konnten diesmal nur knapp 800 statt der sonst mehr als 1.000 Karten verkauft werden. Deshalb war der Verkauf nur über den Museumsverein gelaufen. Laut Museums-Chefin Maritta Prätzel ist geplant, den fertigen Film später auch im Museum zum Verkauf anzubieten. (SZ/stl)

Der geplante Zeitablauf auf einen Blick: 

  • 7. + 8. September, 17 bis 20 Uhr: "Vom Drehbuch bis zur Aufnahme" - theoretische Vorbereitung und praktische Einweisung in die Videokameratechnik
  • 11. September, 14 bis 17 Uhr: Einrichtung der Technik vor Ort an den Stationen 
  • 11. und evtl. 12. September, 17:30 bis ca. 20:30 Uhr: Videodreh an den Stationen der Mondscheinführung 
  • 14. + 15. September, 17 bis 20 Uhr: abschließender Filmschnitt

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Bei der Mondscheinführung in Riesa wurde Geschichte wieder erlebbar – mit überraschenden Rollenwechseln.

Interessenten können sich beim Museum persönlich (Poppitzer Platz 3, 01589 Riesa; Öffnungszeiten: Di.–Fr. 10–18 Uhr, So. 14–18 Uhr), telefonisch (03525/659300) oder via E-Mail ([email protected]) melden.

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