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Riesas BA-Studenten lernen weiter digital

Schon Mitte März war auf dem Campus auf Fernlehre umgestellt worden. Seit Kurzem gelten einige Ausnahmen von der Regel.

Blick auf die Studienakademie Riesa.
Blick auf die Studienakademie Riesa. © Lorenz Lenk

Riesa. Auf dem Riesaer Campus ist in den vergangenen Tagen langsam wieder Leben eingekehrt. Seit 4. Mai gibt es auf dem Gelände der Studienakademie Riesa wieder Präsenzveranstaltungen, erklärt Direktorin Ute Schröter-Bobsin. Das gelte vorrangig für Prüfungen und ausgewählte Vorlesungen - und unter strengen Vorkehrungen.

Dennoch werde der überwiegende Teil der Lehrveranstaltungen an der BA "auf absehbare Zeit auch weiter im digitalen Seminarraum stattfinden", betont Ute Schröter-Bobsin. Schon Mitte März, deutlich früher als beispielsweise die TU Dresden, hatte die Studienakademie ihre Abläufe auf Fernlehre umgestellt. "Unsere Dozentinnen und Dozenten nutzen vielfältige Tools, um mit ihren Studierenden dennoch in einen regen Austausch zu treten", sagt die Direktorin. "Ein großes Lob an die Kollegen." 

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Die seien der Krise mit viel Engagement und Kreativität begegnet. "Das reicht von ganztägigen Webkonferenzen mit Vorlesungen und individueller Gruppenarbeit in virtuellen Räumen bis hin zum Austausch auf unserer Lernplattform OPAL oder einer telefonischen Beratung." Für Studienbewerber bietet die Akademie ebenfalls telefonische und eine Online-Studienberatung an. "Die nächste findet am 25. Mai statt." 

Akademie hätte im Notfall mit Technik ausgeholfen

Die Direktorin geht davon aus, dass der "Digitalisierungsschub" durch die Corona-Krise nachhaltigere Folgen haben wird. "Wir werden sicher nicht in jedem Punkt auf den Stand von vorher zurückkehren", sagt sie Voraus. 

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Abseits der eigentlichen Lehre hatte die Studienakademie ebenfalls ihre Hilfe angeboten. "Ende März erreichte uns eine Anfrage zu unseren Laborkapazitäten für eine mögliche Unterstützung im Falle eines massiven Ausbaus der Corona-Testanalysen im Landkreis Meißen", sagt Ute Schröter-Bobsin. Im Bedarfsfall hätte die Akademie auch ihr  Mikrobiologie-Labor sowie weitere Geräte zur Verfügung stellen können. So weit ist es bisher aber nicht gekommen. 

Zum Thema Coronavirus im Landkreis Meißen berichten wir laufend aktuell in unserem Newsblog.

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