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Ring frei zur ersten Runde!

Am 3. Oktober fliegen in der Löbauer Messehalle die Fäuste. Organisator Rudolf Hauptmann sagt ein Spektakel voraus.

Von Marcus Scholz

Der Löbauer Rudolf Hauptmann ist Konzertveranstalter, doch im Oktober wagt er sich in ein neues Terrain. In der Löbauer Messehalle hat er erstmals eine Boxnacht organisiert – und zwar gleich mit einem Weltmeisterschaftskampf. Doch es geht an dem Abend nicht nur um fliegende Fäuste.

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Herr Hauptmann, wie kamen Sie dazu, in Löbau eine Boxnacht zu veranstalten?

Ich arbeite schon viele Jahre mit dem Boxpromoter Peter Pelk aus Weißwasser zusammen. Er selbst besitzt außerdem noch einen Boxstall und veranstaltet einmal im Jahr in Weißwasser solch einen Abend. So bin ich darauf gekommen, eine ähnliche Veranstaltung in Löbau durchzuführen.

Könnten Sie sich vorstellen, ein Box-Event dauerhaft zu etablieren?

Momentan stecken wir mitten in der Vorverkaufsphase. Wenn das Event gut angenommen wird, kann man sicherlich noch mehr daraus machen. Die Gegebenheiten in Löbau sind auf alle Fälle sehr gut.

Wie viele Boxfans haben sich schon ein Ticket für den Abend gesichert?

Ohne auf den aktuellen Verkauf eingehen zu wollen, rechnen wir mit ungefähr 1 500 Gästen. Darunter werden sicherlich auch zahlreiche VIP-Gäste sein.

Welche besonderen Vorzüge genießt man denn als VIP-Gast?

Man bekommt einen optimalen Sitzplatz direkt am Ring, und es gibt einen Backstage-Bereich mit kaltem und warmem Catering. Die Tickets für den Bereich sind für jedermann frei zu erstehen. Der Preis ist etwas höher, als für die normalen Tickets.

Wer schwingt in der Löbauer Messehalle im Oktober die Fäuste?

Der Hauptkampf des Abends ist die Titelverteidigung des WBCA-Weltmeisters im Weltergewicht, Matthias Pelk. Geboxt wird in zwölf Runden á drei Minuten. Matthias ist außerdem noch Europameister und Deutscher Meister in seiner Gewichtsklasse. Es werden um die zehn Kämpfe mit Boxern aus Berlin und Polen zu sehen sein.

Gibt es da etwa eine Parallele zu Promoter Peter Pelk?

Ja, Matthias ist der Sohn von Peter und trainiert schon jahrelang unter seinen Fittichen. Pelk Senior war schon zu DDR-Zeiten eng mit dem Boxen verbunden und ist auf dem Gebiet eine echte Koryphäe.

Steht schon fest, gegen wen Pelk antreten wird?

Nein, bis jetzt noch nicht. Er hat momentan drei verschiedene Herausforderer. Je näher die Veranstaltung rückt, desto präzisere Angaben kann ich zum Kampf machen. Matthias muss sich zum Beispiel in ein, zwei Wochen erst einmal bei einem Kampf in Aserbaidschan behaupten.

Verliert Pelk da, kann es sein, dass er den Titel in Löbau nicht verteidigen kann, weil der Weltmeistergürtel weg ist.

Davon gehe ich mal nicht aus. Er macht seine Sache richtig gut. Ich will nicht sagen, dass Matthias in Aserbaidschan mit links gewinnt, aber da habe ich keine großen Ängste. Schließlich will er seinen Gürtel weiter auf deutschem Boden behalten.

Können die Besucher der Boxnacht einen Ringsprecher ähnlich dem Amerikaner Michael Buffer erwarten?

Bei den letzten Veranstaltungen der Pelks ist der Ringsprecher immer sehr gut angekommen. Nebenbei gesagt, haben wir aber einen ganz anderen Stargast zu bieten: Wir konnten für die Veranstaltung den Schlager- und Country-Star Tom Astor für uns gewinnen.