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Robotron baut modernes Schulungszentrum

Die Firma arbeitet jetzt in zwei Neubauten im Gewerbegebiet. Dort wird nicht nur geforscht, sondern auch Sport gemacht.

Von Annechristin Kleppisch

Die Firma Robotron hat ihren neuen Firmensitz samt Schulungszentrum an der Stuttgarter Straße bezogen. Das Eckgebäude mit der weiß-grauen Fassade ist in nur zwei Jahren entstanden: von der ersten Idee bis zum Einzug. „Robotron wächst“, sagte Geschäftsführer Ulf Heinemann gestern bei der Eröffnung. Dabei meint er in erster Linie die Mitarbeiter. Aus den 30, die es vor 24 Jahren waren, sind deutschlandweit 326 geworden. 300 davon arbeiten in Dresden. Schon lange mussten die mit wenig Platz in den drei Robotron-Bauten im Gewerbegebiet Coschütz/Gittersee auskommen. Nun ist das Problem gelöst. Im Neubau gibt es 120 zusätzliche Büros.

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Dabei kommt es Ulf Heinemann nicht nur auf die neuen Räume an. Der Unternehmer setzt auch auf ein kreatives Umfeld. Die Flure im Neubau sind bunt gestaltet. In den Kaffeeküchen sind die Möbel nach Themen ausgesucht. Den Kaffee trinken die Mitarbeiter nun entweder auf rustikalen Holzbänken oder im chaotischen Ambiente. Und auch die Übergänge zwischen den einzelnen Abteilungen gleichen sich nicht. Die Wände sind mit sportlichen, technischen und comicartigen Motiven bemalt. „Das bunte Haus“ nennt Ulf Heidemann den neuen Firmenkomplex.

Und der könnte noch größer werden. Auf der 14 000-Quadratmeter-Fläche ist Platz für fünf weitere Bauten. Zusammen bilden die später eine acht mit zwei Innenhöfen. Dort sollen die Mitarbeiter die Pausen genießen. Schon jetzt gibt es ein Fußball-, Volleyball- und ein Basketballfeld sowie einen Kicker in der Cafeteria. Robotron hat vorgesorgt und will weiter wachsen. 31 Millionen Euro Umsatz hat das Unternehmen mit Stammsitz in Dresden 2012 erwirtschaftet. 70 Prozent davon kommen aus der Energiewirtschaft. Großkunden sind die Enso, E.on, BMW, Linde aber auch die Sächsische Staatskanzlei.

Für die Stadt steht der Erfolg von Robotron stellvertretend für das ganze Gewerbegebiet. Als „Vorzeigegebiet in Dresden“ beschreibt Wirtschaftsbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) das Areal im Süden der Stadt. Vor 20 Jahren entwickelt, gibt es heute kaum noch freie Flächen. Viele der Unternehmen haben sich schon erweitert und zudem zusätzliche Flächen gesichert. Die Mitarbeiter vieler Firmen sind wie bei Robotron in eigenen Sportgruppen aktiv. „Wer hier baut, hat mindestens ein Volleyballfeld“, sagt Hilbert.