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Rockiger Start der Riesaer Sommerbühne

Die Band Tired Joe fand sich erst nach und nach. Dann ging es aber richtig los im Klosterhof.

Von Peter Noack

Die Riesaer Sommerbühne ist in ihre 9. Saison gestartet. Dass sich zur ersten Veranstaltung 250 Zuschauer eingefunden hatten, überraschte die Organisatoren: „Der große Zuspruch am neuen Standort zeigt, dass das Konzept richtig ist. Sonst waren zu den Rockkonzerten die Zuschauerzahlen immer unter dem Durchschnitt“, meint Kurt Hähnichen, einer der Mitorganisatoren. „Smoke On The Water“ von Deep Purple schmetterte die erste Band in den blauen Sommerhimmel. Angekündigt war Tired Joe. Aber von dieser Gruppe standen bei den ersten Songs nicht alle auf der Bühne. Dafür verstärkten Andrés Sotomayor aus Ecuador (Gitarre, Gesang) und Guadalupe Chacho Hernández aus México (Schlagzeug) die Band. Die beiden Ausstauchschüler sind Könner an ihren Instrumenten und rissen das Publikum unter anderem mit „Johnny Be Goode“ von Chuck Berry mit. Schließlich waren Tired Joe dann vollständig. Die beiden Frontleute Eric Plato und Paul Schumacher (beide Gesang, E-Gitarre und Akustikgitarre) boten souveränes Spiel. Martin Kluge am Bass und Ludwig Margenberg am Schlagzeug sorgten für den musikalischen Hintergrund. Die Hemps bestritten den zweiten Teil des Abends. Die vier Herren in den besten Jahren sind Eric-Clapton-Fans. Songs des Gitarren-Giganten bestimmten den Abend und trafen den Nerv des Publikums. Das konnte sogar eine Zugabe erklatschen.

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