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Rosenkavalier hat Premiere

Der Rosenkavalier gehört zu den ganz wenigen Opern des 20. Jahrhunderts, die sich andauernder Popularität erfreuen. Zum 150. Geburtstag des Komponisten Richard Strauss steht sie erstmals in Döbeln auf dem Spielplan.

Der Rosenkavalier gehört zu den ganz wenigen Opern des 20. Jahrhunderts, die sich andauernder Popularität erfreuen. Zum 150. Geburtstag des Komponisten Richard Strauss steht sie erstmals in Döbeln auf dem Spielplan. Sebastian Ritschel inszeniert sie in eigener Ausstattung. Premiere ist am Sonnabend um 19.30 Uhr. Das groß besetzte Orchester ist auf der Bühne platziert. Mehr als ein Dutzend Solisten und der Opernchor agieren auf den Podesten und Stegen davor und dazwischen.

Im kaiserlichen Wien überkreuzen sich diverse Liebesaffären, Heiratspläne, Maskeraden und Intrigen. Daneben kommt aber auch die psychologische Feinzeichnung nicht zu kurz, und über allem schwebt ein Hauch von Melancholie. Die Hauptpartien verkörpern Leonora del Rio (Marschallin), Barbora Fritscher (Octavian), Miriam Alexandra (Sophie) und Sergio Raonic Lukovic (Baron Ochs). Die Mittelsächsische Philharmonie wird von Studenten der Musikhochschulen in Dresden und Leipzig verstärkt. Die musikalische Leitung der Döbelner Premiere hat der frühere Mittelsächsische Generalmusikdirektor Georg Christoph Sandmann, der auch die Zusammenarbeit mit den Hochschulen koordiniert hat. In der Partie des italienischen Sängers gastiert mit Christian S. Malchow ebenfalls ein ehemaliges Döbelner Ensemblemitglied. (DA)

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