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Rosige Aussichten für die Schüler

Waldheim hat in den letzten Jahren viel Geld in die Oberschule gesteckt. Nun sind andere Einrichtungen dran.

© André Braun

Von Doreen Hotzan

Waldheim. Es sind beachtliche Summen: 3,9 Millionen Euro hat die Stadt Waldheim in den vergangenen Jahren in die Schulen investiert. 2,4 Millionen Euro flossen zwischen 2006 und 2014 in die Kindertagesstätten. Diese Zahlen gab Bürgermeister Steffen Ernst (FDP) während des Neujahrsempfangs am Freitagabend im Rathaus bekannt. Die Veranstaltung stand in diesem Jahr unter dem Motto „Waldheim – eine Stadt mit Zukunft“. Und was wäre die ohne Kinder?

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Diese Frage beschäftigte die Anwesenden den Abend über. Eingeladen waren neben den Direktoren der Schulen und den Leitern der Kindertagesstätten auch die Elternvertreter der Kitas. Waldheim habe gute Voraussetzungen für den Nachwuchs geschaffen, sagte Steffen Ernst. Er verwies dabei vor allem auf die umfangreichen Bauarbeiten an der Oberschule. An der Einrichtung wurden nicht nur Fachkabinette geschaffen. Auch der Sportplatz wird momentan auf Vordermann gebracht. Die Arbeiter kämen gut voran. Der Rathauschef geht davon aus, dass noch in diesem Jahr dort die ersten sportlichen Wettkämpfe stattfinden werden.

Auch Schulleiter Jürgen Köber bescheinigte der Schule hervorragende Lernbedingungen. Das Haus verfüge inzwischen über 100 Computer sowie 17 interaktive Tafeln und biete den Schülern ein breites außerschulisches Angebot. Darüber hinaus gibt es Klassen, in denen Deutsch als Zweitsprache (DaZ) unterrichtet wird, sowie eine Schulsozialarbeiterin, so Jürgen Köber. Er kam zu dem Fazit: „Auf sehr viele junge Leute können und werden wir noch stolz sein. Um unsere Zukunft ist es diesbezüglich nicht schlecht bestellt.“

Mobiliar aus DDR-Zeiten

Doch es gibt auch Nachholbedarf. So kann die Waldheimer Grundschule bei dem, was die Oberschule an Ausstattung zu bieten hat, nicht mithalten. Das will Leiterin Angela Jurczyk gern ändern. Die Computertechnik und die Toilettenanlagen sind veraltet, das Innere des Gebäudes muss renoviert und die Möbel teilweise ausgetauscht werden. „Wir haben in zwei Klassenzimmern noch immer Mobiliar aus DDR-Zeiten stehen“, so Angela Jurczyk.

Dass sich die Stadt als nächstes Projekt der Grundschule annehmen wird, habe der Bürgermeister der Schulleiterin bereits zugesagt. Ein Anfang ist gemacht. So sei ein Raumkonzept in Auftrag gegeben worden. „Das muss nun noch in der Grundschule, in der Kita und im Hort diskutiert werden“, erläuterte die Schulleiterin. Sobald das passiert ist, können weitere Schritte in die Wege geleitet werden, ergänzte Angela Jurczyk.