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Roßwein soll aufblühen

Einige gute Beispiele gibt es schon. Doch die Stadt könnte noch ein paar Oasen mehr gebrauchen – und Pfleger dazu.

Für ein blühendes Roßwein haben die Stadtgärtner den Anfang gemacht und an mehreren Stellen solche Hochbeete bepflanzt.
Für ein blühendes Roßwein haben die Stadtgärtner den Anfang gemacht und an mehreren Stellen solche Hochbeete bepflanzt. © Christian Essler

Roßwein. Die Krokuswiesen an der Haßlauer und an der Lommatzscher Straße hatten im Frühjahr vielen Roßweinern gefallen. Für schöne Farbakzente sorgen derzeit mehrere mit Petunien bepflanzte Hochbeete.

Solche ziehen zum Beispiel auf dem Marktplatz, eingangs der Lommatzscher Straße oder am Brückenplatz bewundernde Blicke auf sich. Auch die großen, bepflanzten Kübel an der Nossener Straße tun dem Auge gut. Sorgen sie doch für Farbtupfer zwischen dem dominierenden Grau der meisten Häuserfassaden.

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Zu diesen Oasen, die Mitarbeiter des Bauhofes bepflanzt haben und nun regelmäßig wässern, gehören auch noch Rabatten. Einige davon haben Privatleute in Pflege. Solche Grünpatenschaften unterstützt die Kommune seit kurzem mit einem Hinweisschild (wir berichteten). Das soll an der Rabatte um Achtung vor der Arbeit anderer werben und zugleich bitten, die Flächen nicht als Hundetoilette zu missbrauchen.

Rosen an der Geschäftsstraße

Der Rathauschef möchte aber gern, dass es in Roßwein noch mehr blüht. Das sagte er beim zurückliegenden Zukunftsforum – einer Runde von Ehrenamtlichen, die sich für das Weiterkommen der Stadt interessieren und engagieren. Die Hauseigentümer auf der Dresdener Straße will Bürgermeister Veit Lindner (parteilos) überzeugen, einige Rosenstöckchen an den Häusern zu pflanzen. „Ich denke, das könnte problemlos umzusetzen sein“, sagte er.

Jörn Hühnerbein will in Roßwein eine Blühwiese anlegen, die im nächsten Sommer Bienen und Insekten anlocken könnte. „Dazu müsste ich allerdings wissen, wo eine Fläche ist, die nicht immer gleich gemäht wird“, sagte der Musiker. Veit Lindner könnte sich so eine Wiese an der Uferstraße oder auch am ehemaligen Sputnik vorstellen.

Damit es zunächst im nächsten Frühjahr weiter blüht, ruft der Bürgermeister namens der Zukunftswerkstatt deren Mitglieder und weitere Helfer wieder zu einer Frühblüher-Steckaktion auf. Als Termin dafür steht schon der 6. Oktober fest. Bei der Premiere hatten im vergangenen Jahr die Mitglieder der Jugendfeuerwehr den größten Teil der Krokuszwiebeln in die Erde gebracht.

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