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Ruckh fordert Konjunkturpaket

Um die Wirtschaft in der Sächsischen Schweiz anzukurbeln, brauchen die Kommunen Millionen, sagt der CDU-Fraktionschef im Kreistag.

CDU-Fraktionschef im Kreistag Mike Ruckh: Durch Steuerausfälle werden den Kommunen viele Millionen Euro fehlen.
CDU-Fraktionschef im Kreistag Mike Ruckh: Durch Steuerausfälle werden den Kommunen viele Millionen Euro fehlen. © Archivfoto: Steffen Unger

Der Sebnitzer Oberbürgermeister Mike Ruckh hat sich für ein staatliches Konjunkturpaket gegen die Folgen der Corona-Krise ausgesprochen. Deren Auswirkungen bedrohten nicht nur die Gesundheit, sondern alle Bereiche der Wirtschaft und des gesellschaftlichen Zusammenlebens. Auch die Landkreise, Städte und Gemeinden treffe es jetzt hart.

Ruckh, auch Chef der CDU-Kreistagsfraktion im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, prognostiziert hohe Einnahmeverluste bei Gewerbesteuern, Umsatz- und Einkommensteuern sowie Einbußen beim öffentlichen Nahverkehr, der über die Landkreise finanziert wird. "Es werden allein für unseren Landkreis und die Kommunen viele Millionen sein."  Dieses Geld werde aber während und vor allem nach der Corona-Krise dringend gebraucht, um die Wirtschaft und den Tourismus wieder anzukurbeln. 

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Nach Ruckhs Einschätzung sind die Kommunen am besten dazu geeignet, der örtlichen Wirtschaft wieder auf die Beine zu helfen - etwa in Form von Aufträgen oder auch Werbekampagnen. "Da brauchen wir eine deutliche finanzielle Unterstützung", sagte  Ruckh. Er hoffe, dass dies bei den Gesprächen auf Bundes- und Landesebene mit einfließe. Allein mit guten Ideen werde man das Vor-Corona-Niveau nicht so schnell wieder erreichen können. 

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