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Ruderwettkämpfe auf der Elbe, das ist sein Traum

Seesport. Die Riesaer Marinekameradschafthat mit Joachim Striegler einen neuen Steuermann.

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Er ist Baujahr 1953, gelernter Diesellokschlosser und verrückt nach Seesport. Joachim Striegler ist sein Name. Seit August 2005 steht er als Vorstandsvorsitzender im Vereinsregister des Amtsgerichts Riesa. Die ersten 100 Tage seines Ehrenamtes hat er bereits hinter sich. „Als ich das Wahlergebnis erfuhr, war ich total überrascht. Hier geht es schließlich nicht um Pille Palle, sondern um einen Verein, der sich seit 1990 erfolgreich behauptet hat“, sagt er voller Stolz. Joachim Strieglers Ziele sind klar definiert. „Wir müssen unsere verschiedenen Sektionen noch mehr ausbauen. Der Seesport ist so vielfältig.“ Bei der Marinekameradschaft Riesa kann man Segeln, Kutterrudern und Schlauchbootrennsport betreiben. „Nur wissen müssen es die Leute“, betont der Vorstandschef. Und das sei das Hauptproblem bei der Marinekameradschaft. Auch der traditionelle Seesport hat Nachwuchsprobleme und braucht dringend frisches Blut. „Wer einmal bei Windstärke 5 gesegelt ist, kann meistens nicht mehr davon lassen. Leider fehlt hier oft der Wind, oder die Elbe ist zu schmal zum Kreuzen mit dem großen Zweimastkutter“, bedauert Striegler. Ein Projekt, das der Seesportler im Jahr 2006 realisieren möchte, ist die Anschaffung eines kleinen Jollenseglers. „Das ist nur so eine kleine Spinnerei, aber die Idee ist gut. Man sieht uns öfter auf der Elbe, und der Seesport wird bekannter!“ Stolz ist Joachim Striegler auf die diesjährige Leistung der Sportgruppen. „Schließlich hat der Deutsche Vizemeister im Schlauchbootrennsport bei uns sein Zuhause, und die amtierenden Sachsenmeister im Kutterrudern kommen letztlich wieder aus unserem Verein.“

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