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Rudolf-Renner-Straße bekommt 16 neue Winterlinden

Beim Ausbau rund um den Conertplatz ab September muss zunächst aber abgeholzt werden.

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Die Rudolf-Renner-Straße soll grüner werden. Wenn ab 2. September der erste Abschnitt der maroden Verbindung von der Kesselsdorfer Straße nach Cotta saniert wird, müssen erst mal fünf Bäume gefällt werden. Sie stehen derzeit in stadtwärtiger Richtung an der Haltestelle am Conertplatz und müssen durch die komplexe Umgestaltung zu einem barrierefreien Zu- und Ausstieg weichen.

Dafür werden aber insgesamt 16 neue Laubbäume gepflanzt, teilen die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) mit. „Es handelt sich dabei um Winterlinden. Die sind sehr widerstandsfähig, wenig krankheitsanfällig und fügen sich dort gut ins Stadtbild ein“, erklärt DVB-Sprecher Falk Lösch. Das städtische Unternehmen ist für die Ausbauarbeiten auf der Rudolf-Renner-Straße verantwortlich. Die Ersatz-Bäume werden in unmittelbarer Nähe des Conertplatzes und auf der Burgkstraße gepflanzt.

Eine weitere geplante Neuerung an der Haltestelle Conertplatz ist neben einem Blindenleitsystem ein größerer Fahrradstellplatz. DVB-Kunden soll damit das Umsteigen auf die Bahn erleichtert werden.

Bis Ende November wird die Rudolf-Renner-Straße zwischen Stolle- und Bramschstraße modernisiert. Das Kopfsteinpflaster weicht einer Asphaltdecke. Auch die Gleisanlagen werden dabei ausgewechselt. Das Straßen- und Tiefbauamt erneuert zudem die Gehwege und die Straßenbeleuchtung. Die Trasse muss in dieser Zeit voll gesperrt werden.

Anlieger können aber fast immer an ihre Häuser und Geschäfte heranfahren. Ansonsten verkehrt die Straßenbahnlinie „12“ als Schienenersatzbus über die Werner-, Gohliser, Stolle- und Emil-Ueberall-Straße. Auch die anderen Fahrzeuge werden auf diesen Strecken umgeleitet. Im nächsten Jahr wird der Ausbau der Rudolf-Renner-Straße fortgesetzt. (lk)