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Großenhain

Rückschlag für Straucher Windkraftgegner

Sachsens Oberverwaltungsgericht erklärt die Erweiterung des Endmoränen-Landschaftsschutzgebietes für unwirksam.

Mit dieser Simulation warnten schon 2012 die Straucher vor einem Windkraftwahn. Die Teut Windprojekte GmbH klagte vor dem Bautzner Gericht nun erfolgreich.
Mit dieser Simulation warnten schon 2012 die Straucher vor einem Windkraftwahn. Die Teut Windprojekte GmbH klagte vor dem Bautzner Gericht nun erfolgreich. © Visualisierung: BI Strauch

Bautzen/Landkreis. Bautzen/Landkreis. Sachsens Oberverwaltungsgericht hat die Erweiterung des Landschaftsschutzgebietes „Strauch-Ponickauer Höhenrücken“ für unwirksam erklärt. 

Die Richter entschieden damit im Sinne des Unternehmens Teut GmbH, das zwischen den Großenhainer Ortsteilen Strauch und Stroga Windräder errichten will. Die Firma hatte eine Normenkontrollklage angestrengt, weil sie der Meinung war, die Unterschutzstellung sei nur erfolgt, um den Bau solcher Anlagen zu verhindern. Das wurde in der Urteilsbegründung zwar nicht explizit gesagt, aber das Gericht sah keinen Zusammenhang zwischen dem ursprünglichen Schutzzweck und der Ausweitung des Schutzgebietes. 

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Damit erhöhen sich die Chancen für die Windkraftlobby auch gegen den regionalen Planungsverband klagen. Dieser hatte die Agrarflächen zunächst als möglichen Standort für Windräder angesehen, seine Entscheidung nach Protesten von Bürgern und Naturschützern aber revidiert. (mm)

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