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Rund 180 Klassiker und Youngtimer 

Die Oldtimer-Rallye Sachsen Classic findet zum 17. Mal statt. Auch diesmal sind sehenswerte Fahrzeuge am Start und rollen durchs Osterzgebirge.

Bilder wie diese bekommen Oldtimerfans am Donnerstag vor die Linse.
Bilder wie diese bekommen Oldtimerfans am Donnerstag vor die Linse. © PR

In den kommenden Tagen werden vermehrt Oldtimer auf den Straßen der Weißeritzregion zu sehen sein. Denn am Donnerstag startet das Oldtimertreffen Sachsen Classic in Dresden. „Bereits zum 17. Mal macht sich das längste Automobilmuseum Sachsens auf den Weg“, informiert Dirk Johae, Sprecher der Zeitschrift Motor Presse aus Stuttgart, die das Treffen organisiert hat. Rund 180 Klassiker und Youngtimer bis Baujahr 1999 nehmen an drei Tagen insgesamt rund 580 Kilometer unter die Räder.

Die Rallye beginnt am Donnerstag am Internationalen Congress Center direkt am Dresdner Elbufer. Der erste Tagesabschnitt führt die Fahrzeuge in der Etappe „Glashütte“ ins Osterzgebirge. Laut Zeitplan startet die Rallye um 12.01 Uhr in Dresden. Gegen 13.20 Uhr werden die ersten Fahrzeuge in der Uhrenstadt Glashütte sein, 13.30 Uhr in Bärenhecke. Gegen 13.50 Uhr werden die Oldtimer die Bob- und Rennschlittenbahn in Altenberg erreichen, an Dippoldiswalde werden sie gegen 14.35 Uhr vorbeifahren. Über Rabenau geht es zurück nach Dresden. Dort wird die Rallye ab 15.45 Uhr erwartet. Die Tour ist 112 Kilometer lang.

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Am Freitag zieht das rollende Automobilmuseum von Dresden in den Westen Sachsens. Die Durchgangsstationen sind Radeberg, Gröditz, Torgau, Bad Düben, Delitzsch und Krostitz zur Brauerei Ur-Krostitzer. Das Zielportal steht auf dem Gelände des Porsche-Werks in Leipzig. Dort beginnt auch der Finaltag mit einer Wertungsprüfung auf der abgesperrten Porsche-Strecke. Von dort führt die Schleife über die Rotkäppchen-Sektkellerei in Freyburg (Sachsen-Anhalt) zum Ziel der 17. Sachsen Classic im Zentrum von Leipzig. Auf dem Simsonplatz, direkt vor dem Bundesverwaltungsgericht, werden die rund 180 Teams im Ziel erwartet.

Zu den diesjährigen Teilnehmern gehören die beiden Schauspieler Hinnerk Schönemann und Johann von Bülow. Schönemann startet mit dem mehrfachen deutschen Rallyemeister Peter Göbel in einem offenen Porsche 911 Carrera 3.2 Speedster (Baujahr 1988) aus dem Porsche Museum in Stuttgart-Zuffenhausen. Von diesem Auto wurden insgesamt nur 171 Exemplare gebaut. Von Bülow genießt die Rallye ebenfalls in einem offenen Auto: Er ist in einem Škoda Felicia (Baujahr 1960) unterwegs, dem Traumwagen der DDR.

Die Sachsen Classic präsentiert eine einzigartige Schau der Automobilgeschichte. Im Corso fahren grandiose Vorkriegsautos der einst hoch angesehenen Marken wie Alvis, Bentley, Horch, Invicta, Packard oder Talbot – mal als sportlicher Roadster, mal als chromblitzendes Luxus-Cabriolet mit. Es folgen die robusten Alltagsautos, die früher in Ost und West als Familienkutschen dienten, wie VW Käfer, Trabant, Wartburg oder Škoda Octavia. Ferrari und Maserati bereichern das Feld eleganter Autos der Marken Mercedes, Jaguar, Porsche und VW Karmann Ghia. Ganz besonders interessante und seltene Klassiker schickt Volkswagen auf die Zeitreise durch den Freistaat. Die Sammlung von VW Classic schickt sportliche Coupés auf die Reise, die Autostadt aus Wolfsburg ist mit vier VW-Raritäten am Start: dem SP 2 (Baujahr 1976), dem Gurgel X-12 TR (1978), dem Brasilia (1980) – alles Volkswagen aus Brasilien – und einem VW T2 Sambabus. 

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