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Hoyerswerda

Rundumschlag auf Lautaer Spielplätzen

Für knapp 17.000 Euro werden derzeit neue Klettergerüste und Spielgeräte in Laubusch und Torno errichtet.

Ein Teil des neuen Kletterturms auf dem Spielplatz am Tornoer Teich war gestern Nachmittag bereits montiert. Für Standsicherheit sorgten Mario Weiße (v.l.), Jens Voll und Karsten Schäfer von der Lautaer Firma Hausmeisterdienste Schmidt.
Ein Teil des neuen Kletterturms auf dem Spielplatz am Tornoer Teich war gestern Nachmittag bereits montiert. Für Standsicherheit sorgten Mario Weiße (v.l.), Jens Voll und Karsten Schäfer von der Lautaer Firma Hausmeisterdienste Schmidt. © Foto: Ralf Grunert

Lauta. Das im knalligen Rot gestrichene neue Schaukel-Gerüst auf dem Spielplatz am Tornoer Teich steht bereits. Es müssen nur noch die zwei Kinderschaukeln und die Nestschaukel eingehängt und frischer Kies verteilt werden. Gestern begann die Montage des ebenfalls neuen Kletterturms samt Rutsche. 

Nachdem die frisch gegossenen Betonfundamente ausgehärtet sind, sollte den Kindern – wahrscheinlich am Wochenende – der dann wieder komplette Spielplatz zum Toben zur Verfügung stehen. Davon jedenfalls geht Jens Voll von der Lautaer Firma Hausmeisterdienste Schmidt aus. Seit einer Woche sind er und seine Kollegen am Werkeln, um die alten Gerätschaften durch neue zu ersetzen. Es handelt sich um die zwei letzten Altgeräte, wie von Antje Weiß aus dem Lautaer Rathaus zu erfahren war. Damit hat der Kletterturm nach aufwendiger Instandsetzung genau sechs Jahre gehalten, ehe er vom TÜV erneut moniert wurde.

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Zur gleichen Zeit, wie der Spielplatz am Tornoer Teich mit neuen Geräten bestückt wird, geschieht das auch auf den Spielplätzen Am Anger in Torno und an der Südstraße in der Laubuscher Kolonie. Gestern fanden vor Ort die letzten Absprachen statt. Heute sollen die Montagearbeiten beginnen. Beauftragt damit ist die Hoyerswerdaer Firma Prell-Dienstleistungen. In Torno wird ein Sechseck-Spielgerät aus Holz errichtet. Laubusch bekommt das gleiche Spielgerät, allerdings aus Aluminium. „Für zwei Geräte aus Aluminium hat das zur Verfügung stehende Geld nicht ausgereicht“, bedauert Antje Weiß. Da aber in Torno bisher schon ein Holzgerät stand, gibt es hier den Holz-Ersatz. In Laubusch wird das neue Gerät den maroden Wackelsteg ersetzen, den der TÜV ebenfalls beanstandet hatte. „Hier haben wir zuerst überlegt, was man anschaffen könnte.“ Kurzerhand wurden die Eltern der Kinder, die diesen Spielplatz nutzen, mit in die Entscheidung einbezogen. Diese haben sich schließlich den Sechseck-Kletterturm ausgesucht.

Knapp 17.000 Euro kostet es, die drei Spielplätze mit den neuen Gerätschaften auszustatten. Für die beiden Klettertürme in Laubusch und Torno sind knapp 2.600 Euro zu zahlen. Hinzu kommen die Kosten von Abriss und Neuaufbau. Die Ewag Kamenz steuert hierzu 2.500 Euro bei. Finanzielle Unterstützung gibt es in Torno vom Ortschaftsrat, der 300 Euro aus seinem Verfügungsfonds für dieses Jahr dazugibt. Auch in Laubusch beteiligt sich der Ortschaftsrat. Hier sind es 150 Euro, da der Verfügungsfonds aufgrund des 100-jährigen Fußball-Jubiläums in diesem Sommer schon so gut wie ausgeschöpft war. Dafür aber beteiligt sich der Heimatverein Laubusch mit 75 Euro. Und die Wohnungsgenossenschaft Laubusch will nach Auskunft von Antje Weiß die Hälfte der Montagekosten für den Kletterturm übernehmen, das sind immerhin knapp 350 Euro.

Die beiden neuen Geräte auf dem Spielplatz an der Rademacherstraße am Tornoer Teich kosten rund 9.200 Euro. Für Demontage und Aufbau sind darüber hinaus etwas mehr als 4.521 Euro aufzubringen. Diese Maßnahme wird allerdings zu 80 Prozent über das Leader-Programm der EU gefördert, so wie das im vorigen Jahr auch beim Spielplatz in Lauta-Dorf der Fall war.