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Wichtige Straße in Radeberg gesperrt

Die Dresdener Straße ist in Höhe des Kaiserhofes eine Woche lang nicht befahrbar. Dort gibt es eine besondere Unfallursache.

Wer auf zwei Rädern unterwegs ist, sollte auf der Dresdener Straße/Ecke August-Bebel-Straße in Radeberg besonders vorsichtig fahren. Hier ist der Asphalt glatt. Er wird ausgetauscht.
Wer auf zwei Rädern unterwegs ist, sollte auf der Dresdener Straße/Ecke August-Bebel-Straße in Radeberg besonders vorsichtig fahren. Hier ist der Asphalt glatt. Er wird ausgetauscht. © Archivfoto: René Plaul

Radeberg. Autofahrer sollten in der zweiten Augustwoche die Radeberger Innenstadt meiden. Das Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) wird ab Montag, den 10. August, die Kreuzung Dresdener Straße/August-Bebel-Straße sperren. Der Bereich liegt unmittelbar vor dem Kaiserhof. Die Sperrung dauert nach Angaben der Stadtverwaltung Radeberg bis Freitag, den 14. August. Laut Franz Grossmann, Mitarbeiter des Lasuv, wird auf einer Länge von 80 Metern der Asphalt ausgetauscht. 

Der jetzige Belag ist zu glatt. An der Stelle hatte es mehrmals Stürze von Motorradfahrern gegeben, obwohl sie nach eigenen Angaben nicht zu schnell unterwegs waren. Auch Autos sind ins Schleudern gekommen. Für Aufmerksamkeit hatte der Sturz eines jungen Mopedfahrers gesorgt, bei dem er sich am Knie, seine Mitfahrerin an der Hand verletzte. Eine Anwohnerin hatte den Vorfall beobachtet und war zu Hilfe geeilt. Anschließend war das Ereignis in den Sozialen Netzwerken diskutiert worden und es hatten sich etliche Radeberger gemeldet, die ebenfalls in dem Bereich ins Rutschen gekommen waren. Wegen der Vorfälle ließ das Lasuv die Oberflächenbeschaffenheit mit einem speziellen Prüfverfahren untersuchen. Die Fachleute stellten fest, dass in dem Abschnitt die Griffigkeit nicht ausreicht. Anschließend wurden Tempo-30-Schilder vor der Kurve aufgestellt. 

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Erster Versuch brachte keinen Erfolg

Das Landesamt hatte zunächst vorgeschlagen, die Fahrbahn mittels Kugelstrahlverfahren aufzurauen. Eine Firma rückte an und erledigte den Auftrag.  Doch offenbar brachte das  Verfahren nicht die gewünschte Wirkung. „Nun wird in dem kritischen Bereich die Asphaltdeckschicht erneuert, um eine entsprechende Griffigkeit herzustellen“, teilt Franz Grossmann mit. Eine Umleitungsstrecke wird während der Bauarbeiten eingerichtet. Wie sie genau verläuft, will das Landesamt in den nächsten Tagen mitteilen. Voraussichtlich wird der Verkehr über die Schnellstraße S177 geführt.In den nächsten Wochen müssen sich Autofahrer auf weitere Straßensperrungen einstellen. So ist der Blumenweg im Ortsteil Großerkmannsdorf ab Montag, den 3. August, nicht befahrbar. Hier werden mehrere Kanäle erneuert. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Anfang Dezember an. Die Straße „Am Burglehn“ wird in Höhe des Hauses Nummer 1 vom 17. bis 22. August gesperrt. Hier werden neue Hausanschlüsse verlegt. (SZ/td)

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