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Radebeul

S-Bahnen derzeit nur im Halbstundentakt

Woran der Rückfall in die alten Zeiten liegt, sagt VVO-Sprecher Christian Schlemper.

Bahnreisende müssen derzeit länger warten.
Bahnreisende müssen derzeit länger warten. ©  Claudia Hübschmann

Radebeul/Meißen/Dresden. Es war die große Errungenschaft auf der S-Bahn-Strecke der S 1, die von Bad Schandau kommend über Dresden nach Radebeul, Coswig und Meißen fährt. In den Berufspendlerzeiten fährt die Bahn öfter als im Halbstundentakt. Morgens und nachmittags werden weitere Zusatzzüge eingeschoben.

Doch seit dieser Woche gibt es einen Rückfall. Die Bahn verkehrt wieder nur im Halbstundentakt. Entsprechend voll sind die S-Bahnen im Berufsverkehr spätestens ab Radebeul, wenn es Richtung Dresden geht und umgekehrt von Dresden bis Radebeul und Coswig.

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Die SZ hat beim Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) nachgefragt, woran das liegt. VVO-Sprecher Christian Schlemper sagt: „Das liegt einzig und allein an den Bauarbeiten für die neue Eisenbahnbrücke zwischen Radebeul und Coswig über die Meißner Straße.“ 

Derzeit werde dort so intensiv gebaut, dass die sogenannten Verdichter, die Bahnen zwischen den halben Stunden, nicht durchpassen und sonst warten müssten, was den Effekt der Verdichtung verpufft. „Mehr S-Bahnen passen derzeit nicht durch das Nadelöhr“, sagt Schlemper und bittet um Verständnis.

Seit Januar schon müssten einige S-Bahnen im Morgen- und Nachmittagsverkehr ausfallen, wegen des Brückenbaus. Jetzt werde besonders intensiv gebaut – und zwar noch bis 13. Juli. Ab diesem Julisamstag, so der VVO, werden die S-Bahnen wieder normal rollen. (SZ/per)