SZ +
Merken

S177-Neubau wird umgeplant – wie, soll im Januar klar sein

Landesdirektion und Straßenbauamt halten sich mit Details noch zurück.

Teilen
Folgen

Noch gibt es vom neuen Abschnitt der S 177 zwischen Radeberg und Leppersdorf nichts als Zeichnungen und viele Seiten beschriebenes Papier. Doch schon jetzt scheint klar, so wie die Pläne vorliegen, wird nicht gebaut. „Es wird Veränderungen in der Planung geben“, sagte Holm Felber, Sprecher der Landesdirektion in Dresden. Wie gravierend sie sind, könne er noch nicht sagen. Sie würden momentan vom Straßenbauamt in Bautzen in die Unterlagen eingearbeitet. Das gelte auch für die Hinweise, die während der Auslegefrist eingegangen seien. Andreas Biesold, amtierender Leiter des Bautzener Straßenbauamtes, will ebenfalls noch keine Details nennen. „Frühestens im Januar wissen wir, wo es Veränderungen geben wird.“ Die Stadt Radeberg hatte in ihrer Stellungnahme unter anderem kritisiert, dass die alte Straße zu stark zurückgebaut wird. Lkw könnten nicht mehr zu einer Sandgrube gelangen. Außerdem sei unklar, wo die Busse nach Leppersdorf und Pulsnitz rollen werden. Darüber hinaus fordert die Stadt, die neue Straße wegen des besseren Lärmschutzes in den Boden abzusenken. (SZ/td) Auf ein Wort