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Sachsen befürworten neue Corona-Regeln

Die Corona-Maßnahmen werden gelockert - doch die Einschränkungen bleiben groß. Wie die Sachsen das bewerten, haben wir gemeinsam mit Civey gefragt.

Abstand halten - dieses Gebot gilt auch mit den neuen Corona-Regeln ab Montag.
Abstand halten - dieses Gebot gilt auch mit den neuen Corona-Regeln ab Montag. © Christian Juppe

Ein vorsichtiger Schritt in Richtung Normalität - so lässt sich das beschreiben, was Bundes- und Landesregierung mit der Lockerung der bisher geltenden Corona-Regeln beschlossen haben. So gibt es ab Montag in Sachsen statt der bislang geltenden Ausgangsbeschränkungen etwas aufgeweichte Kontaktbeschränkungen. Außerdem dürfen viele Geschäfte wieder öffnen. Trotzdem sollen Menschenansammlungen vermieden werden, weshalb zum Beispiel Großveranstaltungen mit mehr als tausend Personen noch bis Ende August verboten bleiben. (Was mit den neuen Corona-Regeln alles erlaubt ist und was nicht, ist hier zu lesen.

Wie aus mehreren repräsentativen Umfragen, die sächsische.de gemeinsam mit den Meinungsforschern von Civey gestartet hat, hervorgeht, unterstützt die große Mehrheit der Sachsen diese Schritte. 

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So halten es 63 Prozent der Sachsen für richtig, dass die Kontaktbeschränkungen in Deutschland noch bis mindestens 3. Mai aufrecht erhalten werden. Rund 29 Prozent hält diesen Schritt für falsch. Rund acht Prozent sind bei dieser Frage unentschieden. Allerdings zeigt sich auch: Die Sachsen bewerten die Frage etwas kritischer als Gesamtdeutschland. Bundesweit sprechen sich Rund 77 Prozent für eine Aufrechterhaltung der Kontaktbeschränkungen aus.   

Ähnlich große Zustimmungswerte gibt es zu der Festlegung, dass ab 20. April Geschäfte bis 800 Quadratmeter Verkaufsfläche wieder öffnen dürfen. Rund 70,4 Prozent der Sachsen hält diese Entscheidung für richtig - auch wenn die Maßnahme von einigen Händlern und Handelsverbänden als ungerecht und unlogisch kritisiert wird. Rund 17 Prozent der Sachsen halten diesen Schritt für falsch. Rund 13 Prozent sind bei der Frage unentschieden.

Dabei sind hier die Zustimmungswerte größer als im bundesweiten Vergleich. In Gesamtdeutschland halten lediglich rund 65 Prozent den Schritt für richtig. 

Die insgesamt größte Zustimmung gibt es für die Maßnahme, alle Großveranstaltungen bis zum 31. August zu verbieten. Rund 72 Prozent der Sachsen halten diese Maßnahme für richtig. Rund 22 Prozent sind dagegen, rund sechs Prozent sind bei dieser Frage unentschieden. 

Deutschlandweit betrachtet sind die Zustimmungswerte zu der Maßnahme sogar noch höher. Rund 80 Prozent hält diesen Schritt für angemessen. 

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Wie Umfragen mit Civey funktionieren, wird in diesem Artikel (mit Video) erklärt.

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