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Sachsen gibt Städtebaugelder für Denkmäler

Görlitz erhält 1,3 Millionen Euro zusätzlich. Das Geld dient der Sanierung von Altstadt-Gebäuden, die unter Wasser standen.

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Die Stadt Görlitz erhält 1,34 Millionen Euro an Städtebaufördermitteln für ihre Historische Altstadt. Die Gelder stammen aus dem Bund-Länder-Programm Städtebaulicher Denkmalschutz und sollen die Stadt bei der Beseitigung der Schäden des Sommerhochwassers unterstützen, teilte gestern das Innenministerium mit.

Nach Angaben der Görlitzer Stadtverwaltung können die Mittel bis 2014 ausschließlich im Fördergebiet Historische Altstadt eingesetzt werden, um Schäden durch das Augusthochwasser 2010 an denkmalgeschützten Gebäuden zu beseitigen

Neben Görlitz sind auch Eibau und Ebersbach/Sachsen im Landkreis Görlitz Nutznießer dieser zusätzlichen Gelder. Sie waren zuvor in anderen Bundesländern nicht abgerufen und nun neuverteilt worden. Wie üblich gibt das Land zu jedem Euro des Bundes einen weiteren Euro an Landesmitteln hinzu. Für die jetzigen Mittel übernimmt der Freistaat Sachsen zusätzlich die Hälfte des kommunalen Eigenanteils.

Nach Angaben von Innenminister Markus Ulbig sollen die Gelder für Schäden an kommunalen und privaten Gebäuden, Stütz- und Bachmauern sowie Erschließungsanlagen wie Straßen und Wegen verwendet werden. „Mit den Finanzhilfen unterstützen Bund und Land die Gemeinden, damit diese Schäden bald wieder behoben werden können“, erklärte Ulbig.

Der Görlitzer OB Joachim Paulick bedauerte, dass die Gelder nicht für die Schadensbeseitigung in Hagenwerder und Weinhübel eingesetzt werden können. (SZ)